Prinz Harry
: Teilsieg in Bespitzelungsklage gegen „Mirror“-Verlag

In seiner Klage gegen den „Mirror“-Verlag hat Prinz Harry einen ersten Sieg errungen. Alle Infos im Überblick.
Von
Philipp Staedele
London
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Großbritannien, London: Prinz Harry, Herzog von Sussex, vor dem High Court in London. Im Prozess um die Schadenersatzklage Prinz Harrys und anderer Prominenter gegen den «Mirror»-Verlag wird an diesem Freitag mit einem Urteil gerechnet.

Thomas Krych/dpa

Prinz Harry hat bei seiner Klage gegen den Verlag der „Mirror“-Gruppe wegen illegaler Informationsbeschaffung einen Teilsieg errungen.

Richter: Prinz Harry wurde Opfer von Telefon–Hacking

Der zuständige Richter am High Court sah es als erwiesen an, dass der 39 Jahre alte Sohn von König Charles III. Opfer von Telefon–Hacking wurde, allerdings in einem geringeren Ausmaß als von Harry behauptet. Demnach waren 15 von 33 beanstandeten Artikeln über ihn das Ergebnis illegaler Informationsbeschaffung, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Freitag aus dem Gerichtssaal im Londoner High Court meldete. Harry steht demnach Schadenersatz in Höhe von 140 600 Pfund (etwa 163 000 Euro) zu.

(mit Material von dpa)