Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt war Prinz Harry am Wochenende auf Jagdausflug in Brandenburg. Offenbar folgte der 33-Jährige einer Einladung des bayerischen Fürstenhauses Oettingen-Spielberg, das ein großes Revier bei Görlsdorf in der Uckermark besitzt. Dort finden regelmäßig große Jagdgesellschaften statt, an denen sich Prominente des europäischen Hochadels beteiligen.

Die Jagdleidenschaft verbindet Prinz Harry und Erbprinz Franz Albrecht zu Oettingen-Spielberg; schon häufiger waren die beiden zusammen auf der Pirsch. Diesmal ging der Ausflug nach Görlsdorf, wo das Fürstenhaus – eines der ältesten bis heute existierenden Adelshäuser Bayerns – ein ausgedehntes Waldgebiet besitzt. Der kleine Ort inmitten eines Landschaftsparks ist Großjagden gewohnt. Dort hatte die Adelsfamilie einst einen riesigen Tiergarten anlegen lassen, empfing Gäste aus höchsten Kreisen.

Im Privatjet angereist

Im Dorf sind die großen Limousinen keine Seltenheit. Diesmal fielen die englischen Kennzeichen auf. Prinz Harry wird vom eigenen Sicherheitsdienst bewacht, die örtliche Polizei erfährt erst kurz zuvor etwas von der Ankunft des royalen Besuchs.

Nach Medienberichten soll der Privatjet in Schönefeld gelandet sein. Aufgrund der hohen Sicherheitsstufe und zum Schutz der Privatsphäre werden nur noch wenige Menschen im Umfeld der Treibjagd über den wahren Jagdgast eingeweiht. Die Forstverwaltung Oettingen-Spielberg gibt dazu keine Auskunft. Die genutzten Geländewagen sind wenig auffällig, und in seiner jagdlichen Kleidung reiht sich der hohe Besuch ohnehin ins übliche Geschehen ein.

So bleibt auch die Frage offen, ob Harrys Verlobte Meghan Markle mit zum Ausflug in die Uckermark wollte oder ob die Jagd den Herren vorbehalten blieb. Auch gibt es bisher keine Bestätigung darüber, was dem britischen Prinzen vor die Flinte gelaufen ist. Es handelt sich jedoch in der Regel um Großwild, das teils in viel zu großer Dichte durch die Wälder streift.