Polizei in München
: Brand von 23 Polizeiautos - rund zwei Millionen Euro Schaden

Fast zwei Dutzend Einsatzfahrzeuge brennen vor einer Münchner Polizeiinspektion aus. Die Vermutung: Brandstiftung. Das Polizeipräsidium äußert sich nun zum entstandenen Schaden und den Ermittlungen.
Von
dpa
München
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Dienstfahrzeuge der Münchner Polizei ausgebrannt: 25.01.2025, Bayern, München: Ausgebrannte Wracks von Polizeifahrzeugen stehen auf dem Parkplatz einer Polizeiinspektion. 23 Dienstfahrzeuge haben in der Nacht vor einer Polizeiinspektion in München gebrannt. Das Gebäude der sogenannten Polizeiinspektion Diensthundestaffel im Stadtteil Untermenzing sowie die dazugehörigen Hundezwinger waren aktuellen Erkenntnissen nach nicht von dem Brand betroffen. Foto: Berufsfeuerwehr München/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

In München sind rund zwei Dutzend Polizeifahrzeuge ausgebrannt. Dabei entstand ein Schaden von rund zwei Millionen Euro. Die Ermittlungen gehen in Richtung Brandstiftung.

Berufsfeuerwehr München/dpa
  • 23 Polizeiautos brannten in München aus, Schaden: ca. 2 Millionen Euro.
  • Ermittlungen laufen wegen Verdacht auf Brandstiftung.
  • Geräusche und Flammen in der Nacht; keine Videoaufzeichnungen.
  • Münchens Oberbürgermeister vermutet politischen Hintergrund.
  • Polizeieinsatzfähigkeit beeinträchtigt, Unterstützung durch andere Verbände.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Geschätzte zwei Millionen Euro Schaden hat der Brand von 23 Polizeifahrzeugen vor einer Polizeiinspektion in München verursacht. Das sagte ein Pressesprecher des Präsidiums. Die Brandfahnder sowie der Staatsschutz ermitteln demnach gemeinsam weiterhin wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Die Spurensicherungen dauerten noch an.

Knallgeräusche und Flammen in der Nacht

In der Nacht zum Samstag (25.01.2025) berichteten mehrere Anrufer von Knallgeräuschen und einem Brand in der Dienststelle, wie es weiter hieß. Die Geräusche entstanden ersten Erkenntnissen zufolge durch die explodierenden Scheiben. Die Dienstautos wurden durch das Feuer komplett zerstört.

Noch in der Nacht hatten etliche Polizisten das Gelände rund um den Brandort an der etwas abgelegenen Polizeiinspektion der Diensthundestaffel abgesucht - vergeblich. Videoaufzeichnungen auf dem Gelände könne man nicht prüfen, dort gibt es den Aussagen zufolge keine Überwachung.

In den vergangenen Jahren hatte es in und um München immer wieder verdächtige Brände gegeben, bei denen die Ermittler Brandstiftung und einen politischen Hintergrund nicht ausschlossen. Ob ein Zusammenhang besteht, werde überprüft.

Ermittlungen in alle Richtungen

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zufolge „wird vermutet, dass es sich um einen politisch motivierten Anschlag aus dem linksextremen Lager handelt“. Die Polizei nahm davon Abstand. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Die Einsatzfähigkeit der Hundestaffel sei zwar beeinträchtigt, zu Ausfällen bei Streifen komme es aber nicht, so der Polizeisprecher. Die Staffel werde aus anderen Verbänden mit Fahrzeugen unterstützt. Reiter hatte zudem angeboten, Fahrzeuge der Feuerwehr zur Überbrückung zu überlassen. Ob das sinnvoll ist, werde geprüft.