Polizei ermittelt erneut
: Neuer Vergewaltigungsvorwurf gegen Marius Borg Høiby

Während bereits mehrere Missbrauchsermittlungen gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit laufen, meldet sich nun eine weitere Frau mit schweren Vorwürfen.
Von
Judith Müller
Oslo
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Norwegens Marius Borg Høiby. Jetzt wurden neue, schwere Vorwürfe bekannt.

Norwegens Marius Borg Høiby. Jetzt wurden neue, schwere Vorwürfe bekannt.

picture alliance/dpa/NTB
  • Neuer Vergewaltigungsvorwurf gegen Marius Borg Høiby, Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit.
  • Tat soll im Herbst 2024 in Oslo stattgefunden haben; Frau erstattete im Februar 2025 Anzeige.
  • Anwalt der Frau bestätigt Beauftragung, keine weiteren Details bekannt.
  • Norwegische Polizei ermittelt weiter; Høiby derzeit im Ausland.
  • Unklar, ob es zu einer offiziellen Anklage kommt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Marius Borg Høiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, steht erneut im Fokus der norwegischen Polizei. Eine weitere Frau hat eine Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet, was eine neue Ermittlung gegen den 28-Jährigen nach sich zieht. Laut aktuellen Medienberichten soll die Tat im Herbst 2024 in einem Hotel in Oslo stattgefunden haben.

Neue Anzeige gegen Høiby: Was ist bekannt?

Wie die norwegische Zeitung Aftenposten berichtet, handelt es sich um einen neuen Fall einer mutmaßlichen Vergewaltigung ohne Geschlechtsverkehr. Die betroffene Frau, die sich laut Berichten in ihren Zwanzigern befindet, erstattete im Februar 2025 Anzeige. Ihr Anwalt, der renommierte norwegische Jurist John Christian Elden, bestätigte die Beauftragung, wollte jedoch keine weiteren Details zur Sache preisgeben.

Der Vorfall soll sich etwa vier Monate nach der ersten mutmaßlichen Straftat ereignet haben, für die Høiby bereits im Jahr 2024 in Polizeigewahrsam genommen wurde. Die neue Untersuchung stellt somit eine erhebliche Entwicklung im laufenden Ermittlungsverfahren dar.

Høibys Verteidigung reagiert auf die neuen Vorwürfe

Ellen Holager Andenæs, die Anwältin von Marius Borg Høiby, gab gegenüber Aftenposten an, dass sie keine Kenntnis von den neuesten Vorwürfen habe und daher keine weiteren Kommentare dazu abgeben könne.

Parallel zu den Ermittlungen ist bekannt geworden, dass sich Høiby derzeit im Ausland aufhält. Laut Berichten des Magazins Se og Hør wurde er kürzlich in Kopenhagen gesichtet, während die norwegischen Behörden weiter gegen ihn ermitteln.

Wie geht es weiter?

Die norwegische Polizei führt weiterhin intensive Untersuchungen durch, um die Sachlage zu klären. Ob es zu einer offiziellen Anklage kommen wird, ist derzeit noch ungewiss. In Norwegen sind Vergewaltigungsvorwürfe schwerwiegende Delikte, die mit hohen Haftstrafen geahndet werden können.

Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Entwicklungen in den kommenden Wochen ans Licht kommen. Fest steht jedoch: Die Anschuldigungen gegen Marius Borg Høiby werfen erneut ein kritisches Licht auf die norwegische Königsfamilie und sorgen für erhebliches Medieninteresse, sowohl national als auch international.

Quelle: Se og Hør