Michael Smith: Das ist der Dartspieler im Porträt

Michael Smith gewann 2023 zum ersten mal die Darts-WM.
Christopher Neundorf/dpa- Michael Smith, bekannt als „Bully Boy“, wurde 2023 Darts-Weltmeister.
- Spitzname erhielt er auf einer Rinderfarm, wo er Kälber fixieren musste.
- Er hat zwei Söhne und eine Frau, Dagmara, die auch seine Managerin ist.
- Smiths Vermögen stammt aus Preisgeldern, Sponsoren und Merchandising.
- 2023 warfen Smith und van Gerwen im WM-Finale 37 mal 180.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Michael Smith aus England ist einer der bekanntesten Darts-Profis der Welt. Bei der Weltmeisterschaft 2023 krönte der „Bully Boy“ - so sein Spitzname - seine starken Leistungen mit einem Neun-Darter im Finale und dem Titelgewinn. „Das Gefühl, das ich bei meinem Sieg hatte, wird nie übertroffen werden, egal, was ich in Zukunft in diesem Sport mache“, sagte Smith im Anschluss an den Sieg.
Alle Informationen zu Michael Smith erfahrt ihr im Porträt.
Michael Smith Steckbrief: Alter, Beruf und Familie
Alle wichtigen Fakten zu Michael Smith auf einen Blick:
- Name: Michael Smith
- Spitzname: Bully Boy
- Geburtstag: 18.09.1990
- Geburtsort: St. Helens, Merseyside, England
- Sternzeichen: Jungfrau
- Beruf: begonnene Schreinerlehre, Profi-Dartspieler
- Kinder: zwei Söhne
- Ehefrau: Dagmara Smith (verh. 2019)
- Instagram: @michael180smith
Warum hat Michael Smith den Spitznamen Bully Boy?
Den Spitznamen „Bully Boy„ hatte Michael Smith bereits vor seiner Karriere im professionellen Darts. Bei der Arbeit auf einer Rinderfarm musste Smith neugeborenen Kälbern Ohrmarken setzen. Dazu musste er die Kälber einfangen und fixieren. Dabei stellte er sich wohl so kräftig und gewandt an, dass sein damaliger Chef ihm den Spitznamen „Bully Boy“ - zu Deutsch etwa „Schlägertyp“ - verpasste.
Michael Smith privat: Frau und Kinder
Große Unterstützung erhält der Darts-Profi von seiner Familie. Seine Frau Dagmar lernte Michael Smith schon vor seiner erfolgreichen Karriere im Dartsport kennen. Im Januar 2019, kurz nach dem verlorenen WM-Finale, gaben sich die beiden das Jawort. Ihre gemeinsamen Kinder heißen Michael Junior und Kaspar. Seine Frau Dagmar ist mittlerweile nicht nur die Ehefrau des „Bully Boy“, sondern auch seine Managerin. Sie kümmert sich um alle wichtigen Dinge im Hintergrund des berühmten Dartsspielers.
Wie groß ist das Vermögen von Michael Smith?
Seit Jahren gehört Michael Smith zur Weltspitze im Darts-Sport und ist regelmäßig bei wichtigen Major-Turnieren und der lukrativen Premier League Darts vertreten. In der Order of Merit, der Geldrangliste der PDC, die gleichzeitig als Weltrangliste gilt, belegt Michael Smith derzeit mit 890.000 Pfund Preisgeld (Stand Dezember 2024) den zweiten Platz.
Das Gehalt von Michael Smith setzt sich neben dem Preisgeld auch aus Einnahmen aus Sponsorenverträgen zusammen. Zudem trägt auch das Merchandising, wie zum Beispiel Bully Boy Pfeile, Shirts und Dartboards, zum Vermögen von Michael Smith bei.
Michael Smith: Einlaufmusik und Pfeile
Das sind die Einlaufmusik und Pfeile des „Bully Boy“ Michael Smith.
- Darts: Shot 24g
- Einlaufmusik: Shut Up + Dance von Walk the Moon
- Wurfhand: rechts
- Farbe des Trikots: schwarz/rot
- Spielt Dart seit: 2006
- 9-Darter: 9x (Development Tour 2011, Austrian Darts Open 2012, World Youth Championship 2013, Premier League 2020, 3x Pro Tour (1x 2021, 1x 2022, 1x 2024), UK Open 2022, WM 2023)
- Sponsoren: Shot, Power Switch Energy, Taylormade
Michael Smith Weg zum Dartprofi und dem WM-Titel
Mit 15 Jahren brach sich Michael Smith die Hüfte. Diese schlimme Verletzung sollte entscheidenden Einfluss auf seinen späteren Werdegang nehmen. Er musste vier Monate an Krücken gehen und begann in dieser Zeit mit dem Dartspielen. Noch an Krücken erzielte er seinen ersten 180er. Der Grundstein für seine Karriere im Dart war für ihn damit gelegt. Am 27. Februar 2011 besiegte Smith im Finale Dave Chisnall und holt seinen ersten Sieg bei einem PDC Pro Tour Event. Seit diesem Erfolg ist Smith Profi im PDC Darts Circuit unterwegs.
2023 wurde Smith erstmals Weltmeister, erstmals Weltranglistenerster und ihm gelang als Einziger ein Neun-Darter bei der WM 2023: Mit dem 7:4 über den als Favoriten gehandelten Niederländer Michael van Gerwen krönte sich Smith im Alexandra Palace. „Ich möchte diesen Sport übernehmen, aber Michael ist immer noch hier“, sagte Smith in Richtung von van Gerwen, der sich als äußerst fairer Verlierer präsentierte.
Welche Erfolge und Titel kann der „Bully Boy“ sonst noch aufweisen? Ein Überblick:
PDC-Major
- PDC-WM: Weltmeister 2023
- Grand Slam of Darts: Sieger 2022
- World Cup of Darts: Sieger 2024 mit Luke Humphries
- World Matchplay: Runner-Up 2019
- Premier League: Runner-Up 2018
- UK Open: Runner-Up 2022
- European Championship: Runner-Up 2022
- World Series of Darts Finals: Runner-Up 2018 und 2024
- The Masters: Runner-Up 2020
- World Grand Prix: Halbfinale 2023
- Champions League of Darts: Halbfinale 2019
- Players Championship Finals: Viertelfinale 2020
PDC-Turniere
- Pro Tour: 14x Sieger (1x 2011, 1x 2012, 1x 2015, 2x 2018, 2x 2020, 2x 2021, 3x 2022, 1x 2023, 1x 2024)
- European Tour: Sieger European Darts Trophy 2014 und 2015, International Darts Open 2015, Gibraltar Darts Trophy 2017, Dutch Darts Championship 2022 und German Darts Grand Prix 2023
- World Series: Sieger Shanghai Darts Masters 2018, U.S. Darts Masters 2022 und Bahrain Darts Masters 2023
- Development Tour: 5x Sieger 2012
- World Youth Championship: Weltmeister 2013
Smith und van Gerwen sorgen für 180er-Rekord bei Darts-WM 2023
Michael Smith und Finalgegner Michael van Gerwen haben im Finale einen Rekord an 180er-Aufnahmen in der Turniergeschichte perfekt gemacht. Smith und van Gerwen warfen zusammen 37-mal die perfekte Aufnahme, insgesamt fielen beim Saisonhöhepunkt der Professional Darts Corporation 901. Die bisherige Bestmarke von 880 bei der WM 2019 wurde damit deutlich übertroffen. Den Rekord eines einzelnen Spielers in einem WM-Match verpasste Smith wohl nur, weil er die Partie frühzeitig entschied. So blieb er bei 22 perfekten Aufnahmen. Nur er selbst bei seiner Finalniederlage 2022 gegen Peter Wright und der Schotte gegen seinen Landsmann Gary Anderson im Halbfinale zuvor waren mit jeweils 24 180ern besser.
