Melanie Leupolz: Privates und Karriere – Die Fußballerin im Porträt

Im September 2023 beendete Melanie Leupolz ihre internationale Karriere.
Sebastian Gollnow/dpa- Melanie Leupolz beendete im September 2023 ihre Karriere in der Frauen-Nationalmannschaft.
- Spielte für Real Madrid und vorher für Chelsea, Bayern München und Freiburg.
- Insgesamt 79 Länderspiele, Europameisterin 2013 und Olympiasiegerin 2016.
- Studiert Wirtschaftspsychologie, ihr Sohn wurde im September 2022 geboren.
- Verpasste mehrere Turniere wegen Knieverletzungen und Schwangerschaft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Melanie Leupolz zählt zu den besten Spielerinnen im Frauen-Fußball. Aktuell steht sie beim spanischen Erstligisten Real Madrid unter Vertrag. Bereits seit mehreren Jahren spielt Leupolz auf internationalem Spitzenniveau und ist bereits eine etablierte Größe im Frauen-Fußball. Wie war bisher ihre Karriere? Die Informationen zur Fußballerin bekommt ihr in diesem Artikel.
Das ist Melanie Leupolz im Porträt
Alle Fakten zu Melanie Leupolz auf einen Blick:
- Name: Melanie Leupolz
- Geburtstag: 14.04.1994
- Sternzeichen: Widder
- Geburtsort: Wangen im Allgäu, Baden-Württemberg
- Staatsangehörigkeit: Deutsch
- Größe: 1,73 m
- Beruf: Fußballerin
- Verein: Real Madrid
- Instagram: @melanie_leupolz

Mit dem FC Chelsea gewann Melanie Leupolz viermal die englische Meisterschaft.
Kieran Cleeves/PA Wire/dpaMelanie Leupolz privat
Leupolz hat einen Abschluss als Sportfachwirtin und studiert derzeit Wirtschaftspsychologie. Am 7. März 2022 verkündete der FC Chelsea, dass sie ihr erstes Kind erwartet und daher in der Saison 2021/22 keine weiteren Spiele bestreiten wird. Dadurch konnte sie auch nicht an der EM in England teilnehmen. Ihr Sohn wurde im September 2022 geboren. Leupolz wurde für die Frauen-WM im Sommer 2023 in Australien und Neuseeland nominiert, und hatte ihren kleinen Sohn mit dabei.
Leupolz tritt aus DFB-Team zurück
Melanie Leupolz erklärte im September 2023 ihren Rücktritt aus dem Nationalteam. Leupolz lief 79 Mal im Trikot des Deutschen Fußball-Bundes auf. Dabei gewann sie 2013 den Europameistertitel und holte 2016 Olympiagold. „Es war mir wichtig, dass ich nach der Geburt den Weg zurück ins DFB-Team geschafft habe, und ich bin sehr stolz, noch einmal eine WM für mein Land gespielt zu haben“, sagte Leupolz: „Gleichzeitig habe ich aber gemerkt, dass die Fülle an Belastungen energiezehrend ist“, sagte Leupolz nach ihrem Rücktritt.
Gehalt von Melanie Leupolz: Was verdienen Fußballerinnen?
Genaue Zahlen sind öffentlich nicht über die Gehälter im Frauen-Fußball bekannt. Klar ist aber, dass sie deutlich weniger verdienen als die Männer. Bei der Frauen-WM 2023 schüttete die Fifa erstmals Gelder an die Spielerinnen selbst aus. Leider scheiterte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bereits in der Vorrunde.
Lebenslauf und Karriere von Melanie Leupolz
Melanie Leupolz startete ihre Fußballkarriere in den Jugendabteilungen der Vereine TSV Ratzenried und TSV Tettnang. Im Jahr 2010 wechselte sie zum Zweitligisten SC Freiburg. Am 8. August 2010 trug sie mit einem Tor zum 7:0-Sieg ihres Teams gegen den Hegauer FV in der ersten Runde des Vereinspokals bei. Am Ende dieser Saison gelang ihnen der Aufstieg in die Bundesliga. Ihr Bundesligadebüt gab sie am 21. August 2011 beim 2:2-Unentschieden gegen den SC 07 Bad Neuenahr, bei dem sie in der 15. Minute das erste Tor erzielte.
Am 17. Februar 2014 gab sie bekannt, dass sie zum Ende der Saison zum FC Bayern München wechseln würde. Sie unterzeichnete dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Ihr Debüt für die Bayern gab sie am 31. August 2014 beim 1:1-Unentschieden gegen den 1. FFC Frankfurt. Ihr erstes Tor für den FC Bayern erzielte sie am fünften Spieltag in der 37. Minute beim 3:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen. Bereits in ihrer ersten Saison gewann sie 2015 die deutsche Meisterschaft mit ihrer Mannschaft. Im September 2018 wurde sie zur Kapitänin ernannt und verlängerte im Dezember ihren Vertrag beim FC Bayern bis zum Sommer 2020. Zur Saison 2020/21 wechselte sie zu den Chelsea FC Women. Mit dem englischen Erstligisten gewann sie viermal die englische Meisterschaft, dreimal den FA Cup, zweimal den Ligapokal und einmal den Supercup. Zur Saison 2024/25 schloss sie sich dem spanischen Erstligisten Real Madrid an.
Am 19. Juni 2013 gab sie ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft, die in Paderborn mit 1:0 gegen die kanadische Auswahl gewann. Sie nahm an der EM 2013 in Schweden teil, bei der sie in vier Spielen eingesetzt wurde und letztendlich den Gewinn der Europameisterschaft feierte. Ihr erstes Länderspieltor erzielte sie am 21. September in Cottbus beim 9:0-Sieg im Qualifikationsspiel zur WM 2015 gegen Russland. Ihr Treffer in der 76. Minute zum 6:0.
Am 24. Mai 2015 wurde sie von Bundestrainerin Silvia Neid in den endgültigen Kader für die WM 2015 in Kanada berufen. Dort spielte Leupolz in sechs von sieben Spielen und erreichte mit der deutschen Nationalmannschaft den vierten Platz. Im letzten Gruppenspiel gegen Thailand erzielte sie das 1:0 (Endstand 4:0).
2016 wurde sie für das olympische Fußballturnier in Brasilien nominiert. Das Team gewann die Goldmedaille mit einem 2:1-Sieg im Finale gegen Schweden. Leupolz wurde zusammen mit den anderen Medaillengewinnern am 1. November 2016 vom Bundespräsidenten Gauck mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.
Aufgrund einer Knieverletzung konnte sie nicht an der Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden teilnehmen. Bei der WM 2019 gehörte sie wieder zum deutschen Team und spielte in vier Partien. Im letzten Gruppenspiel gegen Südafrika erzielte sie den Führungstreffer. Durch das Ausscheiden im Viertelfinale verpasste die Mannschaft die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020. Für die EM 2022 fiel Leupolz aufgrund einer Knieverletzung leider aus. Im September 2023 gab sie ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt.