Frank-Walter Steinmeier: Familie, Karriere & Co. – Der Bundespräsident im Porträt

Frank-Walter Steinmeier ist seit 2017 Bundespräsident von Deutschland. Kinder, Ehefrau, beruflicher Werdegang und Co. – alle Infos im Überblick.
Bernd von Jutrczenka/dpa- Frank-Walter Steinmeier ist seit 2017 Bundespräsident von Deutschland.
- Verheiratet mit Elke Büdenbender, eine Tochter namens Merit.
- War zweimal Außenminister im Kabinett Angela Merkel.
- Mitglied der SPD seit 1975, hatte viele führende Positionen inne.
- Fußballfan von Schalke 04, liebt die Rolling Stones.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Frank-Walter Steinmeier hatte während seines politischen Werdegangs einige wichtigen offiziellen Ämter inne. Im Jahr 2022 wurde er ein weiteres Mal zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Wer der SPD-Politiker ist, erfahrt ihr in diesem Porträt:
- Hat er eine Frau und Kinder?
- Was sind seine Hobbys?
- Wie hoch ist sein Vermögen?
Frank-Walter Steinmeier im Steckbrief: Alter, Größe, Wohnort
Alle Fakten zu dem Politiker im Überblick:
- Name: Frank-Walter Steinmeier
- Beruf: Politiker, Jurist
- Geburtstag: 05. Januar 1956
- Sternzeichen: Steinbock
- Größe: 1,78 m
- Geburtsort: Detmold
- Wohnort: Berlin
- Beziehungsstatus: verheiratet
- Kinder: eine Tochter (Merit)
- Instagram: bundespraesident.steinmeier
Frank-Walter Steinmeier: Frau und Tochter
Frank-Walter Steinmeier lernte die Verwaltungsrichterin Elke Büdenbender bereits während seines Jurastudiums kennen und lieben. Am 27. Dezember 1995 folgte schließlich die Hochzeit des Paares. Ein Jahr später vervollständigte die Geburt der gemeinsamen Tochter Merit das Familienglück des Paares.
Frank-Walter Steinmeier kündigte im August 2010 an, sich wegen einer Erkrankung seiner Ehefrau für einige Wochen aus der Politik zurückzuziehen. Am darauffolgenden Tag ließ er sich eine Niere entnehmen, die daraufhin seiner Frau transplantiert wurde.
Frank-Walter Steinmeier: Hobbys
In seiner Jugendzeit spielte Frank-Walter Steinmeier Fußball beim TuS 08 Brakelsiek. Und auch heutzutage ist er immer noch großer Fußball-Fan. Er ist Anhänger des FC Schalke 04. Im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte er 2010, wie es dazu kam: „Die Alternative hieß bei uns Borussia Dortmund oder Schalke 04. Bei mir war das von vornherein Schalke. Da gab es auch gar kein Vertun. Jedenfalls schlug mein Herz für S04 bereits, bevor Rüdiger Abramczik zum Flankengott wurde.“
Frank-Walter Steinmeier findet jedoch nicht nur den FC Schalke 04 gut. Auch die Rolling Stones haben es ihm angetan. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ erwähnte der Politiker, dass er „alle großen Nummern der Stones gerne mitsinge – außer ‚Angie‘.“
Frank-Walter Steinmeier: Beruflicher Werdegang
Frank-Walter Steinmeier ist seit dem 19. März 2017 der zwölfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er von 2005 bis 2009 und von 2013 bis 2017 Außenminister im Kabinett der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Eine Übersicht seines bisherigen beruflichen Werdegangs bekommt ihr hier:
- 1975: Eintritt in die SPD
- 1976-1982: Studium der Rechts- und Politikwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen
- 1982: Erste Juristische Staatsprüfung
- 1983-1986: Juristischer Vorbereitungsdienst mit anschließendem Zweiten Juristischen Staatsexamen
- 1986-1991: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Gießen
- 1991: Referent für Medienrecht und Medienpolitik in der Niedersächsischen Staatskanzlei in Hannover
- 1993-1994: Leiter des persönlichen Büros des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder (SPD)
- 1998-1999: Staatssekretär im Bundeskanzleramt
- 1999-2005: Chef des Bundeskanzleramtes
- 2005: Amt des Außenministers im Regierungsbündnis zwischen CDU/CSU und SPD
- 2007: Stellvertretender SPD-Vorsitzender
- 2007: Nachfolger von Franz Münteferings als Vizekanzler
- 2009: Mitglied des Bundestages
- 2009: Vorsitzender der SPD
- 2013: Erneute Wahl zum Außenminister im Regierungsbündnis zwischen CDU/CSU und SPD
- 2016: Nominierung als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten
- 2017: Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
- 2017: Unterzeichnet Gesetz zur „Ehe für alle“
- 2020: Hält als erster deutscher Bundespräsident Rede in Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem
- 2021: Besuch der Ukraine und Teilnahme an Gedenkveranstaltung
- 2022: Erneute Wahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland
- 2022 bis 2024: „Ortszeit Deutschland“ - Frank-Walter Steinmeier verlegt regelmäßig seinen Amtssitz in unterschiedliche Landesteile, um vor Ort ins direkte Gespräch mit den Menschen zu kommen
Frank-Walter Steinmeier: Partei
Frank-Walter Steinmeier trat bereits als Schüler den Jungsozialisten bei. Seit November 1975 ist er Mitglied der SPD. Im Oktober 2007 wurde er schließlich auf dem SPD-Parteitag zu einem der drei stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. In dieser Funktion war er ein Jahr später nach dem Rücktritt von Kurt Beck bis zur Wahl des neuen Vorsitzenden Franz Müntefering SPD-Vorsitzender. Im September 2008 beschloss das SPD-Präsidium Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2009 vorzuschlagen. Er erhielt daraufhin 95,13 Prozent der gültigen Stimmen.
Für die Bundestagswahl 2009 strebte Frank-Walter Steinmeier schließlich ein eigenes Bundestagsmandat an. Er trat im Bundestagswahlkreis Brandenburg an der Havel – Potsdam-Mittelmark I – Havelland III – Teltow-Fläming I an, weswegen er Mitglied im SPD-Ortsverein Kirchmöser wurde. Der Politiker erhielt daraufhin 32,8 % der Stimmen und gewann den Wahlkreis. Zwei Tage nach der Bundestagswahl 2009 ließ Frank-Walter Steinmeier sich daraufhin mit 126 von 146 Stimmen der SPD-Abgeordneten zum Fraktionsvorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion wählen. Mit der erneuten Übernahme des Bundesaußenministeriums im Jahr 2013 trat er dieses Amt jedoch ab.
