Christian Streich: Der Trainer des SC Freiburg im Porträt

Christian Streich ist aktuell einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Trainer.
Tom Weller/dpaChristian Streich ist einer der bekanntesten Fußballtrainer in Deutschland. Seit mehr als zehn Jahren trainiert er den SC Freiburg und ist damit dienstältester Trainer in der 1. Bundesliga. Nach der Saison 2023/24 endet seine Zeit als Trainer beim SC Freiburg. Streich ist erfolgreicher Trainer und streitbarer Fußball-Experte, der mit seiner politischen Meinung nicht hinterm Berg hält. Doch wie tickt der Mensch Christian Streich privat? Wie war sein Werdegang?
Die Informationen zu ihm findet ihr in seinem Porträt.
Christian Streich – Steckbrief: Alter, Größe, Wohnort, Instagram
Alle Informationen zu Alter, Größe und der Familie von Christian Streich findet ihr im folgenden Steckbrief:
Name: Christian Streich
Geburtstag: 11. Juni 1965
Geburtsort: Weil am Rhein, Deutschland
Sternzeichen: Zwilling
Augenfarbe: blau
Größe: 181 cm
Familienstand: nicht bekannt
Kinder: Ein Sohn, eine Tochter
Studium: Lehramtsstudium in Germanistik, Sport und Geschichte
Aktuelle Tätigkeit: Trainer des SC Freiburg
Instagram: kein offizieller Account

Trainer Christian Streich verlor mit dem SC Freiburg das DFB-Pokalfinale 2022 gegen RB Leipzig.
Marcus Brandt/dpaFrau und Kinder: Christian Streich und seine Familie
Über das Privatleben von Christian Streich ist nicht allzu viel bekannt. Der Fußballtrainer hält seine Familie weitestgehend aus der Öffentlichkeit. Nicht einmal, ob der Freiburger Trainer eine Ehefrau oder Freundin hat, ist zu 100 Prozent bekannt. Was aber sicher ist: Christian Streich ist Vater zweier Kinder. Er hat einen Sohn und eine Tochter.
Christian Streich: Gehalt, Vermögen und Vertrag in Freiburg
Über Christian Streichs Gehalt beim SC Freiburg gibt es nur wenige Informationen. Im März 2023 verkündete der SC Freiburg die Vertragsverlängerung mit Christian Streich. Doch nach dieser Saison ist Schluss in Freiburg. Christian Streich wird seinen auslaufenden Vertrag als Trainer des SC Freiburg nicht mehr verlängern. Es ist ein großer Einschnitt für die Badener. Auch die Bundesliga verliert eine ihrer prägenden Figuren. Das sind die Trainer mit der längsten Dienstzeit bei einem Bundesliga-Verein in der Übersicht.
Christian Streich: Politische Äußerungen
Christian Streich ist mehr als nur ein Fußballtrainer in der 1. Bundesliga. Er ist politisch interessiert und engagiert und äußert sich regelmäßig in Pressekonferenzen zum aktuellen politischen Geschehen oder gesellschaftlichen Entwicklungen. Die New York Times bezeichnete ihn als das „soziale Gewissen des deutschen Fußballs“.
Der frühere Bundestrainer Joachim Löw hat Christian Streich in höchsten Tönen gelobt. „Den Christian schätze ich nicht nur als sehr kompetenten Trainer“, sagte Löw. „Ich schätze ihn vor allen Dingen als Menschen, der eben auch seine eigenen Werte, eine eigene Meinung hat.“
Christian Streich äußerte sich 2015 zur Flüchtlingskrise und forderte einen offenen, menschenfreundlichen Umgang. Auch die Umwelt liegt ihm sehr am Herzen. Er kritisierte die damalige Umweltpolitik und unterstützte die „Fridays for Future“-Bewegung.
Christian Streich als Spieler
Christian Streichs Laufbahn als Spieler begann bei seinem Heimatverein in Eimeldingen und beim FV Lörrach. 1982 wechselte Streich zum Freiburger FC. Seine Karriere als Profi-Fußballer begann 1985 mit dem Wechsel zu den Stuttgarter Kickers. Im Anschluss folgten Stationen beim FC Freiburg und dem FC 08 Homburg. 1995 beendete Christian Streich seine Spielerkarriere.
Christian Streich als Trainer
Christian Streich hat in seiner Trainerkarriere nur Mannschaften des SC Freiburg trainiert. Von 1995 bis 2011 trainierte er verschiedene Jugendmannschaften und vor allem die A-Jugend des Sportclubs. Mit den A-Junioren feierte er einige Erfolge und gewann 2006, 2009 und 2011 den DFB-Junioren-Vereinspokal und 2008 die deutsche A-Jugendmeisterschaft.
Im Jahr 2007 begann Streichs Karriere bei der ersten Herrenmannschaft des SC Freiburg als Co-Trainer von Robin Dutt. Nach Dutts Abgang nach Leverkusen, übernahm Marcus Sorg den Posten als Cheftrainer und Christian Streich wurde sein Co-Trainer. In der Winterpause 2012 geriet der SC Freiburg in akute Abstiegsnot und Sorg wurde entlassen. Nach einem ersten Zögern wurde Streich Cheftrainer und ist es bis zum heutigen Tag.
