Perseiden Sternschnuppen 2026:
: Wann ist der Höhepunkt?

Die Perseiden sorgen im August 2026 wieder für zahlreiche Sternschnuppen am Nachthimmel. Der Höhepunkt fällt auf eine besonders günstige Nacht: Neumond sorgt für dunkle Beobachtungsbedingungen.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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Ein Perseiden-Meteor: Damit sind Meteore  größer als interplanetarer Staub, aber deutlich kleiner als Asteroide. Sie stammen von Asteroiden, Kometen, Zwergplaneten oder Planeten und sind durch Einschlag, Zusammenprall oder planetarische Anziehungskräfte herausgelöst und ins Weltall geschleudert worden.

Perseiden 2026: Der Höhepunkt der Sternschnuppen wird in der Nacht vom 12. auf den 13. August erwartet. Wann und wo die Sicht am besten ist.

Wikipedia commons/Brocken Inaglory/CC BY-SA 3.0

Die Perseiden erreichen ihren Höhepunkt in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag, dem 12. auf den 13. August 2026. Bei klarem Himmel und einem dunklen Beobachtungsort können dann bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde sichtbar werden. Besonders günstig: Am 12. August ist Neumond. Mondlicht, das schwächere Meteore überstrahlen könnte, spielt damit kaum eine Rolle. Die besten Chancen bestehen in den Stunden nach Mitternacht bis zur Morgendämmerung, etwa zwischen 1 und 5 Uhr.

Warum entstehen die Perseiden?

Der jährliche Meteorstrom entsteht, weil die Erde die Staubspur des Kometen Swift-Tuttle kreuzt. Winzige Teilchen aus dessen Schweif treffen mit rund 60 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre und verglühen dort. Die dabei entstehenden Leuchtspuren werden als Sternschnuppen wahrgenommen. Der Name „Perseiden“ geht auf das Sternbild Perseus zurück. Von dort scheinen die Sternschnuppen auszustrahlen. Tatsächlich können sie jedoch am gesamten Himmel auftauchen.

Wann sind die Perseiden 2026 sichtbar?

Erste Perseiden sind bereits seit Mitte Juli zu sehen. Der Meteorstrom bleibt bis zum 24. August aktiv, auch wenn die meisten Sternschnuppen rund um die Nacht vom 12. auf den 13. August erwartet werden.

Sonnenfinsternis am selben Tag

Am selben Tag steht zudem eine Sonnenfinsternis an. Am Abend des 12. August gegen 19:20 Uhr wird die Sonne in Deutschland teilweise deutlich bedeckt. Für die Perseiden-Beobachtung ist anschließend aber vor allem die klare, dunkle Nacht entscheidend.

So gelingen Beobachtungen am besten

Wer möglichst viele Sternschnuppen sehen möchte, sollte einen lichtarmen Ort außerhalb von Städten wählen. Hilfreich sind freie Flächen, Höhenlagen oder ländliche Regionen mit möglichst weitem Blick auf den Himmel.

Die Augen brauchen etwa 20 bis 30 Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. In dieser Zeit sollten helle Displays, Taschenlampen und andere künstliche Lichtquellen vermieden werden. Ein Blick Richtung Nordost, zum „Himmels-W“ des Sternbilds Kassiopeia, kann bei der Orientierung helfen. Wichtig ist aber: Nicht nur auf den Bereich um Perseus schauen, sondern den gesamten Himmel im Blick behalten.