Papst Franziskus ist tot
: Die Bilder und das Video seines letzten Auftritts

Wenige Stunden vor seinem Tod war Papst Franziskus noch bei den Osterfeierlichkeiten im Vatikan zu sehen. Das sind die Bilder seines letzten Auftritts.
Von
Daniel Steiger
Vatikan
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Papst Franziskus gestorben: 20.04.2025, Vatikan, Vatikanstadt: Papst Franziskus wird am Ostersonntag mit dem Papamobil über den Petersplatz gefahren. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb laut Vatikan am Ostermontag im Alter von 88 Jahren. Foto: Evandro Inetti/ZUMA Press Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sein letzter Auftritt: Papst Franziskus wird am Ostersonntag mit dem Papamobil über den Petersplatz gefahren.

Evandro Inetti/ZUMA Press Wire/dpa
Papst Franziskus starb im Alter von 88 Jahren. Nur wenige Stunden zuvor nahm er noch an den Osterfeierlichkeiten im Vatikan teil. Franziskus wurde im Rollstuhl auf den Balkon des Petersdoms gefahren und begrüßte die Gläubigen. In seiner letzten Botschaft forderte er Abrüstung und bekundete seine Nähe zu den Opfern von Konflikten weltweit. Kurz vor seinem Tod traf er US-Vizepräsident JD Vance.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Ostermontag um 7.35 Uhr ist Papst Franziskus im Alter von 88 Jahren gestorben. Noch am Sonntag war er vor den Augen der Weltöffentlichkeit bei den Osterfeierlichkeiten zu sehen.

Die Bilder und das Video vom letzten Auftritt des Papstes

Der gesundheitlich schwer angeschlagene Papst Franziskus war wenige Stunden vor seinem Tod noch bei der Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom persönlich erschienen. Franziskus wurde am Sonntag, 20. April 2025,  in seinem Rollstuhl sitzend auf den Balkon des Petersdoms gefahren, tausende Gläubige auf dem Petersplatz empfingen ihn mit Applaus. Daraufhin wünschte der Pontifex, der ohne Beatmungskanülen zur Sauerstoffzufuhr erschien, der Christenheit auf Italienisch „Frohe Ostern“. In seiner Osterbotschaft forderte Franziskus erneut Abrüstung.

Später wurde Franziskus im offenen Auto über den Petersplatz gefahren, wo ihm die Gläubigen zujubelten. Seine Botschaft trug Franziskus nicht persönlich vor, sondern ließ sie vom päpstlichen Zerimonienmeister Monsignor Diego Ravelli verlesen. „Es kann keinen Frieden geben ohne echte Abrüstung! Der Anspruch eines jeden Volkes, für seine eigene Verteidigung zu sorgen, darf nicht zu einem allgemeinen Wettrüsten führen“, hieß es in der Osterbotschaft.

Papst Franziskus gestorben: 20.04.2025, Vatikan, Vatikanstadt: Papst Franziskus (M) spendet am Ostersonntag aus der zentralen Loge des Petersdoms den Segen Urbi und Orbi. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb laut Vatikan am Ostermontag im Alter von 88 Jahren. Foto: Evandro Inetti/ZUMA Press Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Papst Franziskus (M) spendet am Ostersonntag aus der zentralen Loge des Petersdoms den Segen Urbi und Orbi.

Evandro Inetti/ZUMA Press Wire/dpa
Papst Franziskus gestorben: 20.04.2025, Vatikan, Vatikanstadt: Papst Franziskus gestikuliert am Ostersonntag in der zentralen Loge des Petersdoms, von wo aus er noch den Segen Urbi und Orbi spendete. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb laut Vatikan am Ostermontag im Alter von 88 Jahren. Foto: Evandro Inetti/ZUMA Press Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Papst Franziskus gestikuliert am Ostersonntag in der zentralen Loge des Petersdoms, von wo aus er noch den Segen Urbi und Orbi spendete.

Evandro Inetti/ZUMA Press Wire/dpa

Das war die Osterbotschaft von Papst Franziskus

Der Pontifex widmete sich darin den Opfern mehrerer bewaffneter Konflikte auf der Welt und insbesondere dem Krieg zwischen Israel und der Hamas. „Den leidenden Christen in Palästina und Israel wie dem gesamten israelischen und palästinensischen Volk bekunde ich meine Nähe“, hieß es in der Botschaft. Seine Gedanken seien „insbesondere bei der christlichen Gemeinde im Gazastreifen, wo der schreckliche Konflikt weiterhin Tod und Zerstörung bringt und eine dramatische und unwürdige humanitäre Situation verursacht“.

Franziskus prangerte zudem das „wachsende Klima des Antisemitismus“ an, das sich „in der gesamten Welt“ ausbreite und „besorgniserregend“ sei.

Papst trifft US-Vize J.D. Vance

Papst Franziskus hat US-Vizepräsident J.D. Vance in seinem Wohnsitz im Vatikan empfangen. Wie der Vatikan mitteilte, trafen sie sich am Sonntag gegen 11.30 Uhr im Gästehaus Santa Marta. Die Zusammenkunft habe „einige Minuten“ gedauert, Papst und Vance hätten Ostergrüße ausgetauscht

US-Vizepräsident Vance beim Papst im Vatikan

US-Vizepräsident J.D. Vance beim Papst im Vatikan.

Vatican Media/AP/dpa

Auf unserer Themenseite gibt es übrigens alle Infos, Neuigkeiten und Hintergründe zum Tod von Papst Franziskus.