Orkan vor Europa: Was das jetzt für Deutschland bedeutet

Unwetter über einem Wohngebiet.
Armin Weigel/dpa-mag/dpa- Ein starkes Orkantief zieht auf Europa zu und sorgt für unruhiges Wetter.
- Das Hochdruckgebiet „BEATE“ schwächt sich ab, das Tiefdruckgebiet verstärkt sich.
- Starke Winde und milde Temperaturen bis zu 15 Grad in Deutschland erwartet.
- Häufiger Regen löst Nebel und Hochnebel ab.
- Die Sturmgefahr betrifft vor allem Irland und Schottland.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein kräftiges Orkantief über dem Atlantik sorgt in den kommenden Tagen laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) für unruhiges Wetter in Westeuropa. Welche Auswirkungen hat das auf Deutschland?
Orkan vor Europa: Entwicklung in den nächsten Tagen
Das stabile Hochdruckgebiet „BEATE“, das zuletzt in Deutschland für ruhiges Winterwetter mit teils zähen Nebelfeldern sorgte, verliert allmählich an Einfluss und wandert in Richtung Südosteuropa ab. Zeitgleich formiert sich über dem Atlantik ein neues Tiefdruckgebiet. Ausgelöst durch das Zusammentreffen eisiger Polarluft aus der Arktis und subtropischer Warmluft aus südlicheren Breiten, nimmt dieses Tiefdruckgebiet rasch an Stärke zu. Meteorologen gehen davon aus, dass der Luftdruck bis Freitagmorgen auf etwa 945 Hektopascal sinken wird. Das Tief bewegt sich in der Folge von der Westküste Irlands weiter nach Norden in Richtung Skandinavien.
Die Sturmgefahr betrifft vor allem die Küstenregionen und das Bergland von Irland und Schottland. Hier werden Böen in Orkanstärke erwartet. Selbst im Landesinneren von Schottland und Nordirland muss mit Böen gerechnet werden. Der genaue Verlauf ist aktuell jedoch noch nicht klar.
Auswirkungen auf Deutschland
Während Irland und Großbritannien sich auf schwere Stürme einstellen müssen, bleibt Deutschland von den extremen Wetterbedingungen verschont und die Lage vergleichsweise entspannt. Dennoch gibt es auch hierzulande einige Veränderungen, die spürbar werden:
1. Kein Sturm, aber mehr Wind
Anders als in Westeuropa bleiben gefährliche Windgeschwindigkeiten in Deutschland aus. Trotzdem soll der Wind vor allem in der Nordwesthälfte spürbar zunehmen, ohne jedoch ein kritisches Niveau zu erreichen.
2. Mildere Temperaturen
Die sich einstellende Südwestströmung führt außergewöhnlich milde Luftmassen nach Deutschland. Dadurch steigen die Temperaturen vielerorts auf Werte um die 10-Grad-Marke. In Südwestdeutschland könnten sogar bis zu 15 Grad erreicht werden.
3. Unbeständiges Wetter
Mit der milderen Luft kehrt auch ein unbeständiger Wettercharakter ein. Häufiger Regen wird erwartet, der die zuletzt vorherrschende Nebel- und Hochnebellage ablöst.