Oktoberfest in München: Die Wiesn geht zu Ende

Wiesn-Besucher drängen durch die Gassen des 190. Münchner Oktoberfest auf der Theresienwiese.
Peter Kneffel/dpa- Das 190. Münchner Oktoberfest endet mit Rekorden und besonderen Herausforderungen.
- Zwei Sperrungen wegen Überfüllung und eine Bombendrohung prägten die diesjährige Wiesn.
- Der Anstichtag war mit 31 Grad der heißeste in der Oktoberfest-Geschichte.
- Bis zur Halbzeit wurden 3,5 Millionen Besucher gezählt, 300.000 allein am Feiertagsnachmittag.
- Ex-OB Christian Ude kommentierte auf Facebook die turbulente Saison humorvoll.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In München geht das 190. Oktoberfest zu Ende - und damit auch eine denkwürdige Wiesn. Sie dürfte gleich aus mehreren Gründen in die Geschichte eingehen. Gleich an zwei Tagen musste das komplette Oktoberfest-Gelände wegen Überfüllung gesperrt werden. Ein Tag fiel beinahe komplett aus, weil die Theresienwiese nach einer Bombendrohung stundenlang abgesucht wurde und gesperrt blieb - und der Tag des Anstichs wurde mit 31 Grad der heißeste Oktoberfest-Tag aller Zeiten.
Stadt München zieht Wiesn-Bilanz
Die Stadt will am Sonntagmittag Bilanz ziehen und auch bekanntgeben, wie viele Besucher das Oktoberfest hatte. Nach Schätzungen der Festleitung kamen bis zur Halbzeit nach einer Woche 3,5 Millionen Gäste, vergangenes Jahr waren es 3,6 Millionen Menschen.
Und 300.000 waren es allein am späten Nachmittag des Feiertags am Freitag, als das Gelände - zum zweiten Mal in diesem Jahr - wegen Überfüllung geschlossen werden musste.
Ex-Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) fasst die Saison auf Facebook so zusammen: „Oiwei des G'schiss mit der Wiesn: Erst vui z'hoass dann vui z'vui Leit, dann gar koane mehr.“

Massenandrang auf der Wiesn: "Vorübergehend geschlossen“ steht am Eingang des Hofbräuzelt.
Felix Hörhager/dpa
Wiesn-Besucher drängen sich hinter Notausgänge durch die Gassen des 190. Münchner Oktoberfest auf der Theresienwiese.
Peter Kneffel/dpa