Vielleicht hätte das eine Chance für einen 57-Jährigen in Krumbach sein können, endlich Nichtraucher zu werden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Weil ein Zigarettenautomat nicht funktionierte, alarmierte der Mann die Polizei und verlangte von den Beamten, den Automaten zu öffnen.

Betrunkener droht Automaten aufzuflexen

Er drohte damit, selbst Hand anzulegen und den Automaten mittels einer Flex mit nach Hause zu nehmen. Der 57-Jährige hatte aber nicht beachtet, dass die Polizei die Rufnummer zurückverfolgen konnte und kurze Zeit später an der Tür des Anrufers stand. Der 57-Jährige, der sich in einem alkoholisierten Zustand befand, war außer sich und erklärte seinen Notruf damit, dass es nicht sein kann, dass der Staat von seinen Steuergeldern Automaten aufstelle und diese dann nicht funktionieren.

57-Jähriger sieht keinen Ausweg aus seiner Notlage

Er habe keinen Ausweg aus seiner Notlage gesehen und deshalb die Polizei verständigt. Da die Beamten keine Notwendigkeit eines Notrufs sahen, erwartet den 57-Jährige eine Anzeige wegen Missbrauchs von Notrufen.

In der falschen Wohnung geschlafen

Zu welchen Taten Betrunkene in der Lage sind, zeigt auch ein weiterer Fall aus Ichenhausen. Dort hat sich ein 21-Jähriger an der Tür geirrt. Statt seinen Rausch in seiner eigenen Wohnung auszuschlafen, legte sich der 21-Jährige in die Wohnung seines Nachbarn. Dieser verständigte die Polizei, da sich in seinem Wohnzimmer ein Fremder befand. Der 21-jährige Eindringling wurde anschließend von den Beamten in sein eigenes Bett begleitet. Wie er in die Wohnung gekommen ist, war unklar – vermutlich war die Türe nicht verschlossen.