Notfall beim FC Bayern: Vincent Kompany nach Zusammenbruch in Klinik gebracht

Vincent Kompany soll nach einem Notfalleinsatz ins Krankenhaus eingeliefert worden sein. (Archivbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Notarzteinsatz beim FC Bayern: Vincent Kompany wurde laut „Bild“ in eine Klinik gebracht.
- Ein Hubschrauber landete am Trainingsgelände an der Säbener Straße, heißt es im Bericht.
- Kompany war zuletzt durch eine Virusinfektion geschwächt und verpasste Trainingseinheiten.
- Co-Trainer Aaron Danks übernahm die Pressekonferenz und betonte Ruhe für Kompany.
- Beim 2:2 gegen Arsenal stand Kompany wieder an der Seitenlinie – er sprach von einem „saftigen Virus“.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der Trainer des deutschen Fußball-Meisters FC Bayern München liegt nach einem Zusammenbruch in einem Münchner Krankenhaus. Das teilten die Bayern mit. Demnach war der 40-jährige Belgier als Zuschauer des Trainings der Bayern-Amateure zusammengebrochen. Kompany wurde mit einem Notarztwagen in eine Klinik gefahren. Er werde nun eingehend untersucht und in medizinischer Obhut bleiben, hieß es weiter. Zuerst hatten die „Bild“-Zeitung und der Pay-TV-Sender Sky darüber berichtet. Dabei wurde auch von einem Hubschrauber berichtet, der am Trainingsgelände gelandet sein soll.
„Die Gesundheit von Vincent Kompany hat für uns höchste Priorität. Wir werden beim FC Bayern alles tun, damit er sich schnell erholt. Vinnie erhält alle notwendige medizinische Betreuung und Unterstützung und alle Zeit, die er benötigt“, sagte Sportvorstand Max Eberl in einer Mitteilung. „Sein Trainerteam, dem wir voll und ganz vertrauen, übernimmt seine Aufgaben. Wir alle beim FC Bayern wünschen Vinnie eine schnelle Genesung.“
Der 40 Jahre alte Trainer des Rekordmeisters war bereits in der vergangenen Woche geschwächt. Kompany hatte zuletzt an einer Virusinfektion und Hüftproblemen gelitten. Am Dienstag hatte er zur Schonung bei der letzten Einheit vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal (2:2) pausiert und fehlte auch bei der obligatorischen Pressekonferenz. Dort vertrat ihn sein Assistent Aaron Danks. Beim Spiel trieb er seine Mannschaft dann aber an der Seitenlinie an. Nach dem Remis gegen den englischen Meister hatte Kompany berichtet: „Als Trainer will man immer alles tun und alles machen. Ich habe einen ziemlich saftigen Virus bekommen letzte Woche, habe dann natürlich nicht auf meinen Körper gehört und dann hat der Körper irgendwann gesagt: Jetzt hör mal auf!“
Schon beim letzten Bundesligaspiel geschwächt
Beim 6:1 in der Bundesliga gegen RB Leipzig am vergangenen Samstag war Kompany bereits gesundheitlich angeschlagen und konnte nur sitzend auf der Bayern-Bank das Spiel verfolgen. Danks hatte auch da von der Seitenlinie aus die Kommandos gegeben. Kompany hielt zwar laut „Bild“ die Ansprachen ans Team. Aber er musste sich demnach sowohl in der Halbzeit als auch nach dem Kantersieg jeweils kurz in seiner Trainerkabine in der Allianz-Arena auf ein Sofa legen.
Die Infektion soll zu Problemen an altem Narbengewebe geführt haben. Dadurch sei ihm sogar das Treppensteigen erschwert worden. Nach dem Schlusspfiff gegen Leipzig soll Kompany zwar schon wieder erste Spielszenen am Laptop analysiert haben, die Interviews aber den Sport-Chefs überlassen haben.
Am Montag fehlte Kompany beim Training an der Säbener Straße. Nach „Bild“-Informationen untersuchten ihn die Ärzte um Team-Internist Prof. Dr. Roland Schmidt noch einmal ausführlich. Co-Trainer Aaron Danks sagte, das Wichtigste sei derzeit, Kompany dazu zu ermutigen, sich auszuruhen und sich die Zeit zu nehmen, die er benötige – unabhängig davon, wie lange das dauere.

