Nordsee
: Seemann stürzt über Bord – Sucheinsatz läuft

In der Nordsee ist bei hohem Wellengang ein Seemann eines Fischkutters über Bord gegangen. Es läuft ein großer Sucheinsatz. Alle Infos im Überblick.
Von
Philipp Staedele
Helgoland
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Niedersachsen, Cuxhaven: Das Seenotrettungsboot «Gillis Gullbranson». Ein Seemann eines Fischkutters ist bei hohem Wellengang in der Deutschen Bucht über Bord in die Nordsee gestürzt.

Sina Schuldt/dpa

Ein Seemann eines Fischkutters ist bei hohem Wellengang in der Deutschen Bucht über Bord in die Nordsee gestürzt.

Mann geht in Sturm über Bord

Die Besatzung des 24 Meter langen Fischkutters, der unter der Flagge von Großbritannien unterwegs war, hatte die Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen in der Nacht zum Mittwoch alarmiert. Demnach war ein Mann der insgesamt achtköpfigen Besatzung über Bord gestürzt.

An der Unglücksstelle herrscht laut den Seenotrettern Sturm der Windstärke neun. Die Wellen seien vier bis fünf Meter hoch. Das Wasser habe eine Temperatur von zehn Grad, hieß es.

Großangelegter Sucheinsatz läuft

Mehrere Schiffe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), weitere Behördenschiffe und zwei Hubschrauber suchten nach dem Mann, wie ein Sprecher der Seenotretter in Bremen auf Anfrage am Mittwoch mitteilte. „Der Einsatz läuft noch.“ Die Rettungskräfte suchen dabei ein Seegebiet weit draußen in der Deutschen Bucht, mehr als 110 Kilometer westlich der Hochseeinsel Helgoland ab.

(mit Material von dpa)