Nikolaus 2024: Ursprung, Feiertag & Co. - Alle Infos zum Nikolaustag

Alle Jahre wieder kommt der Nikolaus morgen erneut und beschenkt jeden. Wer aber war der Heilige Nikolaus und woher kommt der Weihnachtsbrauch? Alle Infos rund um den Nikolaustag findet ihr hier.
Martin Schutt/dpa- Nikolaustag ist am 6. Dezember; Kinder erhalten Schokonikolaus und Leckereien.
- Kein gesetzlicher Feiertag; Brauch nicht Teil des Kirchenjahres.
- Heiliger Nikolaus, geboren zwischen 270 und 286 in Lykien, verteilte Vermögen an Arme.
- Legende: Nikolaus rettete drei Mädchen vor dem Verkauf als Sklavinnen.
- Nikolaustag: Süßigkeiten und Geschenke in Stiefeln; in manchen Ländern Feiertag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der 6. Dezember 2024 ist in Deutschland auch als Nikolaustag bekannt. An diesem Tag erhalten die Kinder traditionell einen Schokonikolaus und weitere Leckereien. Woher diese Tradition kommt und wieso wir sie feiern, verraten wir euch in diesem Artikel:
Ist Nikolaus ein Feiertag?
Nein, der Nikolaustag ist kein gesetzlicher Feiertag. Dieser Brauch ist auch kein offizieller Teil des Kirchenjahres. Reformator Martin Luther soll zum Beispiel kein Freund von Nikolaus gewesen sein. Er ließ den Brauch auf den 24.12. – Heiligabend – verlegen. Dazu kam das Christkind statt dem Nikolaus von Myra.
Nikolaustag - Warum wir den Heiligen Nikolaus feiern
Im 6. Jahrhundert tauchten zwei Legenden auf: Eine davon handelt vom Bischof Nikolaus von Myra – die andere von Abt Nikolaus von Sion. Beide scheinen über die Zeit zu einer Person verschmolzen zu sein: der Nikolaus.
Angeblich wurde Nikolaus zwischen 270 und 286 im kleinasiatischen Lykien geboren. Sein Onkel – welcher ebenfalls Nikolaus hieß – weihte ihn zum Priester und Bischof von Myra. Im Jahre 310 wurde er bei einer Christenverfolgung gefangen genommen und gefoltert.
Historisch wurde bestätigt, dass der Nikolaus sein Vermögen an die Ärmeren verteilte. Seine Nächstenliebe ist ein wichtiger Bestandteil seiner Legende, so auch die Geschichte der Mitgift und der Spende von Nikolaus: Ein Bauernmann konnte die benötigte Geldsumme der Mitgift nicht für seine drei Töchter aufbringen. Standesgemäß zu heiraten war also nicht möglich und den drei Töchtern drohte der Verkauf als Sklavinnen oder Prostituierte. Nikolaus erfuhr von dieser Not und warf an mehreren Tagen Geld ins Haus des Bauern – dabei traf er in die Schuhe und Stiefel der Familie. Er rettete damit die Mädchen vor ihrem Schicksal.
Nikolaustag - Wie wird der Nikolaustag gefeiert?
Aus dieser Großzügigkeit entstand der Brauch am Nikolaustag Süßigkeiten, Früchte und Geschenke in den Stiefeln und Strümpfe zu stecken. Heutzutage ist diese Hintergrundgeschichte meist vergessen. Es geht hauptsächlich darum in der Familie Geschenke zu verteilen. In vielen Regionen einiger Länder ist der Nikolaustag ein Feiertag, darunter Russland, Serbien und Kroatien. Dort gilt der Heilige Mann von Myra als ein Schutzpatron.
