Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in dem New Yorker Stadtviertel Bronx sind nach Angaben des Bürgermeisters Eric Adams 19 Menschen getötet worden. Mindestens 63 Bewohner seien verletzt worden, davon erlitten mindestens 32 schwere Verletzungen, sagte Adams am Sonntag dem Sender CNN. Unter den Todesopfern sind demnach auch Kinder. „Es gab Kinder, die verletzt wurden, und einige Kinder haben ihr Leben verloren“, sagte Adams.

Brand in New York: Rauch verbreitet sich schnell im Gebäude

Es sehe danach aus, dass sich Rauch schnell im Gebäude verbreitet habe. Viele Verletzungen seien wohl auf Rauchvergiftungen zurückzuführen. Die Tür zu der brennenden Wohnung in einer der unteren Etagen sei offen gewesen. Dadurch habe sich der Rauch schnell in dem Wohnhaus verbreiten können. 
Feuerwehrleute tragen Kinder aus einem Wohnhaus in der Bronx. Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in dem New Yorker Stadtviertel Bronx sind nach Angaben des Bürgermeisters Adams 19 Menschen getötet worden.
Feuerwehrleute tragen Kinder aus einem Wohnhaus in der Bronx. Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in dem New Yorker Stadtviertel Bronx sind nach Angaben des Bürgermeisters Adams 19 Menschen getötet worden.
© Foto: Theodore Parisienne/dpa
200 Feuerwehrleute seien gegen das Feuer in dem 19-stöckigen Wohnhaus angerückt, teilte die Feuerwehr mit. Das Feuer war demnach am Sonntagvormittag (Ortszeit) ausgebrochen.

Wohnhausbrand in New York: Elektrische Heizung als Ursache genannt

Ein kaputtes elektrisches Heizgerät ist offenbar für das verheerende Feuer in einem Wohnhaus im New Yorker Stadtteil Bronx mit mindestens 19 Toten verantwortlich. „Es begann mit einer defekten elektrischen Raumheizung. Das ist die Brandursache. Das Feuer hat sich in der Wohnung ausgebreitet, die sich über zwei Etagen erstreckt“, sagte der Feuerbeauftragte der Stadt, Daniel Nigro, am Sonntag. Zudem habe eine Tür offen gestanden, sodass sich tödlicher Rauch im gesamten Gebäude ausbreiten konnte.
Bei dem Feuer - einem der schwersten Wohnhausbrände in der jüngeren New Yorker Geschichte - wurden zudem mindestens 63 Bewohner verletzt. Viele von ihnen schweben weiterhin in Lebensgefahr.