Der 1. April 2022 ist zwar ein Scherztag, doch gibt es auch eine Reihe echter Nachrichten: So treten mehrere neue Gesetze ab heute in Kraft. Darunter sind Lohnanpassungen für Beamte, Regeln für die Steuererklärung und natürlich die ersehnten Corona-Regeln, die ab morgen gelten sollen. Hier in diesem Artikel gibt es den volle Überblick.

Neue Gesetze April 2022: Mehr Lohn für Zeitarbeiter und Beamte

Ein Mindestlohn von 12 Euro – den hat die Bundesregierung bereits im vergangenen Jahr beschlossen. Kommen soll er noch 2022. Bisher liegt er bei 10,45 Euro. Zeitarbeiter dürfen sich schon ab dem 1. April über eine Erhöhung des Mindestlohns auf 10,88 Euro freuen.
Auch für Beamte steigt der Lohn im Monat. Im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen steigen zum 1. April 2022 die Lohnzahlungen um 1,8 Prozent. Auszubildende bekommen 25 Euro mehr im Monat.

Neue Gesetze im April: Höhere Umzugspauschale für Steuererklärungen

Wer berufsbedingt umzieht, kann ab April 2022 mit einer erhöhten Umzugskostenpauschale bei der Steuererklärung rechnen. Für Singles steigt sie von 870 auf 886 Euro, Ehe- oder Lebenspartner und Kinder bekommen einen Zuschlag von je 590 Euro (bisher 580 Euro). Kinder, die nach einem Umzug Nachhilfe in Anspruch nehmen, können die Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 1881 Euro geltend machen. Bisher lag der Betrag bei 1160 Euro.

Änderung im April: DHL-Packstation nur noch per App nutzbar

Das Paket statt zu Hause an der DHL-Packstation in Empfang nehmen, das erweist sich für viele Kunden als attraktives Angebot. Bisher benötigten sie dafür eine Kundenkarte. Ab dem 1. April können sie die Packstationen nur noch über die DHL-App „Post & DHL“ nutzen.

Coronavirus: Welche Maßnahmen gelten ab April?

Mit dem Freedom Day am 20. März fielen bundesweit die Corona-Maßnahmen weg. Damit gelten laut Verordnung nur noch Basisschutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht. Einige Bundesländer wie Bayern nutzen bis zum 2. April eine Übergangsfrist, in der weiterhin Einschränkungen gelten und neue Regeln beschlossen werden. Wie die Bundesländer ab April mit dem Coronavirus umgehen und welche entsprechenden Maßnahmen sie vorgeben ist noch nicht bekannt.