Nationalpark in Deutschland: 10 Nationalparks, die man einmal gesehen haben muss

Diese 10 Nationalpark in Deutschland sollte man einmal gesehen haben.
Jens Büttner/dpaInsgesamt kann die Bundesrepublik mit 16 Nationalparks glänzen. Die zehn schönsten Nationalparks, wo sie sind und was sie einzigartig macht, in einer Liste.
1. Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
Carsten Rehder/dpaDer Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist der größte Nationalpark zwischen Nordkap und Sizilien, wie es auf der Webseite des Nationalparks heißt. Das Wattenmeer ist das Gebiet in Mitteleuropa mit den meisten Vögeln. Auf dem Ostatlantischen Zugweg der Küstenvögel rasten jedes Jahr 10 bis 12 Millionen Zugvögel in dem Nationalpark. Außerdem prägen Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale das Bild des Wattenmeers. Es erstreckt sich zwischen dänischer Grenze und der Elbmündung bei Cuxhaven entlang der Küste.
Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gibt es rund zwanzig Info-Häuser mit und viele Informationspavillons und -tafeln. Jedes Jahr werden über 5000 Exkursionen durchgeführt.
2. Nationalpark Schwarzwald

Nationalpark Schwarzwald
Daniel Naupold/dpaDer Nationalpark Schwarzwald ist der einzige Nationalpark in Baden-Württemberg. Besucher können wandern, Rad fahren, übernachten, von einem Ranger geführt werden, reiten. Im Winter werden Teile des Nationalparks gesperrt, um Ruhezonen zu erschaffen. Trotzdem kann man auch im Winter im Nationalpark Schwarzwald unterwegs sein. Besucherinnen und Besucher können rodeln, langlaufen, mit Schneeschuhen wandern oder auf den Winterwanderwegen unterwegs sein. Das ganz Jahr über finden auch viele Workshops, Führungen, Seminare und Exkursionen statt.
3. Nationalpark Müritz

Nationalpark Müritz
Bernd Wüstneck/dpaDer Nationalpark Müritz ist Deutschlands größter Waldnationalpark und umfasst 107 Seen – auch die Müritz gehört am Ostufer zu dem Nationalparkgebiet. Der Park soll die typisch mecklenburgischen Wald- und Seenlandschaft im norddeutschen Tiefland östlich der Müritz schützen. Dreiviertel der Wälder sind Kiefernwälder und der Rest sind besonders alte Buchenwälder. Die 400 Moore auf dem Gebiet, machen den Nationalpark einzigartig. Die vielzähligen Aussichtsplattformen, Info-Tafeln und Ausstellungen helfen Besucherinnen und Besuchern, sich zurechtzufinden.
4. Nationalpark Sächsische Schweiz

Nationalpark Sächsische Schweiz
Robert Michael/dpaDer Nationalpark Sächsische Schweiz lieg im Elbsandsteingebirge und besteht zu 90 Prozent aus Wald – besonders Kiefern- und Buchenwälder. Durch den Park ziehen sich Fließgewässer, wie die Kirnitzsch mit ihren Nebengewässern. Besonders am Rand des Parks sind Wiesen, Weisen und Äcker zu finden. Die Landschaft im Elbsandsteingebirge ist mit den Felsrevieren, Tafelbergen und Sandsteinfelsen europaweit einzigartig. Neben der atemberaubenden Natur gibt es in dem Nationalpark neben Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen auch Lehrpfade und Erlebnisorte.
5. Nationalpark Unteres Odertal

Nationalpark Unteres Odertal
Patrick Pleul/dpaDas Untere Odertal ist Deutschlands einziger Auennationalpark und das erste Großschutzgebiet mit Polen. Er liegt in Brandenburg in den Landkreisen Barnim und Uckermark an der Grenze zu Polen. In dem Park befindet sich die einzige intakte Polder-Landschaft Deutschlands und bietet Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere.
6. Nationalpark Harz

Nationalpark Harz
Jens Wolf/dpaDer Nationalpark Harz ist ein Waldnationalpark und umfasst ungefähr zehn Prozent der Gesamtfläche des Harzes rund um den Brocken, von Herzberg im Süden bis Bad Harzburg und Ilsenburg (Harz) im Norden. Die Fichten- und Buchenwälder, Moore, Granitklippen und Bergbäche bestimmen das Landschaftsbild im Harz.
7. Nationalpark Kellerwald-Edersee

Nationalpark Kellerwald-Edersee
Uwe Zucchi/dpaDer Nationalpark Kellerwald-Edersee liegt im Nordteil des Mittelgebirges Kellerwald im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Mitten in dem Park findet man den Edersee. Seit 2011 ist das Buchenwaldgebiet des Nationalparks Teil einer UNESCO-Weltnaturerbestätte. Der niedrigste Punkt des Nationalparks liegt am Rand des Edertals beim Ortsrand von Affoldern auf 194 Metern und seine höchste Stelle mit 626,4 Metern auf dem Traddelkopf.
8. Nationalpark Bayerischer Wald

Nationalpark Bayerischer Wald
Stefan Kiefer/dpaDer Nationalpark Bayerischer Wald liegt im inneren Bayerischen Wald an der tschechischen Grenze und ist Deutschlands ältester Nationalpark. Der Park gilt, zusammen mit dem benachbarten Nationalpark Šumava, als die größte zusammenhängende Waldschutzfläche Mitteleuropas. Geschützt werden im Bayerischen Wald Bergmischwälder aus Tannen, Buchen und Fichten, Bergfichtenwälder, Aufichtenwälder in den Tälern, Hochmoore und einige Urwaldreste.
9. Nationalpark Jasmund

Nationalpark Jasmund
Stefan Sauer/dpaDer Nationalpark Jasmund liegt auf der Ostseeinsel Rügen und ist Deutschlands kleinster Nationalpark. Ein Teil des Buchenwalds im Nationalpark Jasmund gehört zum UNESCO-Welterbe. Jasmund umfasst den mit Buchenwald bestockten Höhenrücken der Stubnitz, die Kreide-Kliffküste, einen in die Ostsee hineinragenden Wasserstreifen sowie die Quoltitzer Kreidebrüche, Wiesen, Moore und Trockenrasen.
10. Nationalpark Eifel

Nationalpark Eifel
picture-alliance / dpa/dpawebDer Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark in Nordrhein-Westfalen und liegt im Norden der Eifel zwischen Nideggen im Norden, Gemünd im Süden und der belgischen Grenze im Südwesten. Geschützt wird der Hainsimsen-Buchenwald, der in Teilen in der Nordeifel erhalten geblieben ist und ursprünglich den überwiegenden Teil der Eifel und große Teile Mitteleuropas bedeckte.
