Nachthimmel über NRW: Mond- & Sonnenfinsternis, Planeten und Polarlichter im März

Sternenhimmel über Nordrhein-Westfalen: Der März 2025 bringt spannende Höhepunkte mit sich, darunter Mond- & Sonnenfinsternis, besondere Planetenkonstellationen sowie erhöhte Chancen auf Polarlichter. Alle Ereignisse im Überblick. Die Bildkombination zeigt von links oben nach rechts unten die verschiedenen Phasen der totalen Mondfinsternis.
Silas Stein/dpa- Im März 2025 gibt es über NRW eine Mond- und Sonnenfinsternis sowie erhöhte Chancen auf Polarlichter.
- Am 14. März tritt eine totale Mondfinsternis ein, wobei der Vollmond als Blutmond zu sehen sein wird.
- Eine partielle Sonnenfinsternis findet am 29. März statt; die Beobachtung erfordert spezielle Ausrüstung.
- Mitte März sind Polarlichter aufgrund des Sonnenzyklus besonders wahrscheinlich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auch der Sternenhimmel im März 2025 wird wieder spannend in Nordrhein-Westfalen! Gleich zwei Finsternisse hält der Monat für uns bereit – eine Mond- und eine Sonnenfinsternis. Auch die Chance für Polarlichter steigt erneut. Hier gibt es alle Phänomene im Überblick.
Übersicht:
- Besondere Planetenkonstellation am Nachthimmel
- Vollmond als Blutmond über Nordrhein-Westfalen
- Die erste Mondfinsternis in 2025
- Partielle Sonnenfinsternis über Deutschland
- Aktivität der Polarlichter im März 2025
Nachdem bereits der Januar sowie Februar voll von Himmelsspektakeln waren, folgt nun der März mit noch tolleren Phänomenen.
Gleich zu Beginn des Monats kommt es zu einer seltenen Planetenkonstellation am Nachthimmel. Wer in den Nächten rund um den 2. März genau hinschaut, entdeckt laut starwalk.space eine Planeten-Party von sieben Planeten. Kurz nach Sonnenuntergang stehen Saturn, Merkur, Neptun, Venus, Uranus, Jupiter und Mars in einer Reihe am Himmel. Diese Planetenkonstellation wird auch noch ein paar Tage zu sehen sein.
Vollmond im März – ein Blutmond am Himmel
Der dritte Vollmond in 2025 wird am 14. März sein. Die komplette Fülle wird er um 7:55 Uhr erreichen. Dieser Mond ist besonders, weil es ein Blutmond sein wird – Blutmond deshalb, weil sich zum selben Zeitpunkt eine Mondfinsternis ereignet und der Mond deshalb in einen Hauch von Rot getaucht sein wird.
Am 14. März werden wir also Vollmond und gleichzeitig die erste totale Mondfinsternis in diesem Jahr bestaunen können. Richtig, es wird 2025 noch eine weitere geben.
Die erste Mondfinsternis 2025 findet im März statt
Im März startet die Finsternis in unseren Breitengeraden erst in den Morgenstunden – genauer um 4:56 Uhr. Ab 6:09 Uhr wird das Ereignis erst sichtbar, da der Mond dann in den Kernschatten eintritt. Die totale Finsternis beginnt dann um 7:26 Uhr – doch in Mitteleuropa ist der Mond zu diesem Zeitpunkt schon unter dem Horizont verschwunden und somit nicht mehr sichtbar. Das heißt, wir können das Phänomen in Nordrhein-Westfalen nur teilweise beobachten.
Von Nord- und Südamerika aus ist jedoch die komplette Finsternis zu beobachten. Bessere Chancen haben wir dann im September, beim zweiten derartigen Ereignis. Mondfinsternisse finden übrigens nur bei Vollmond statt.
Partielle Sonnenfinsternis in Nordrhein-Westfalen
Ab Mitte März geht es also richtig rund am Nachthimmel. Denn zur Mondfinsternis gesellt sich, in etwas zeitlichem Abstand, eine partielle Sonnenfinsternis am 29. März.
Der Mond wird die Sonne bedecken und nur noch eine schmale Sonnensichel wird sichtbar sein. In Deutschland kann man das Spektakel um die Mittagszeit beobachten. Denken Sie bitte unbedingt an Sonnenfilter und Sonnenfinsternisbrillen, um Ihre Augen zu schützen.
Bringen Sonnenstürme Polarlichter auch nach Nordrhein-Westfalen?
Ein weiteres Natur-Phänomen, welches bereits 2024 viel Aufsehen in Nordrhein-Westfalen erregt hat, sind die Polarlichter. 2025 könnte wieder ein sehr bedeutendes Jahr für die Beobachtung von Polarlichtern in Deutschland werden. „Da die Sonne gerade in ihrem elfjährigen Zyklus im Maximum ist, kann es auf ihr gewaltige Ausbrüche geben und in der Folge bei uns zu Polarlichtern kommen“, erklärt Astronom Rahlf Hansen vom Planetarium Hamburg. Diese Phänomene lassen sich jedoch nur kurzfristig vorhersagen. Für Mitte März stehen die Chancen laut der App „Aurora-Polarlicht Vorhersage“ wieder recht gut.