Nach Schüssen in Washington: Staatsbesuch der Royals in den USA

König Charles III. und Königin Camilla.
Toby Melville/Pool Reuters/PA/dpa- Staatsbesuch geplant: König Charles III. und Königin Camilla sollen am Montag in die USA reisen.
- Nach Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington werden die Pläne kurzfristig geprüft.
- Geplant sind Treffen mit Donald Trump und Melania, eine Parade, eine Gartenparty und ein Bankett.
- Charles soll als zweiter britischer Monarch eine Rede vor dem Kongress halten – weitere Termine folgen.
- Reiseetappen: New York mit Treffen von 9/11-Betroffenen, danach Virginia mit Gesprächen mit Ureinwohnern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der britische König Charles III. (77) und seine Frau Königin Camilla (78) werden am Montag (27.4.2026) zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in den USA erwartet. Nach dem Vorfall mit Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington wurden die Pläne allerdings in letzter Minute überprüft, wie der Palast mitteilte. Ob sie angepasst werden, war zunächst unklar.
Geplant war, dass das Königspaar nach seiner Ankunft zunächst im privaten Rahmen von US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania zum Tee empfangen wird. Weitere gemeinsame Termine sollen folgen, unter anderem eine Gartenparty, eine Militärparade und ein Staatsbankett. Als erst zweiter britischer Monarch nach seiner Mutter Queen Elizabeth II. soll Charles zudem eine Rede vor dem Kongress halten.
Kein Treffen mit Epstein-Opfern
Im Laufe der Woche reist das Königspaar weiter nach New York. Dort wollen die Royals unter anderem Rettungskräfte und Angehörige von Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 treffen. Letzte Station in den USA ist Virginia, wo Charles und Camilla mit Vertretern der amerikanischen Ureinwohner zusammentreffen wollen.
Forderungen nach einem Treffen mit Überlebenden und Angehörigen der Opfer des Missbrauchsskandals um den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein wies der Palast ab. Charles jüngerer Bruder, Ex-Prinz Andrew (66), war viele Jahre mit Epstein befreundet. Das Epstein-Opfer Virginia Giuffre hatte ihm vorgeworfen, sie als Minderjährige missbraucht zu haben. Andrew wies das stets zurück. Trotzdem einigte er sich mit Giuffre auf einen Berichten zufolge millionenschweren Vergleich.
Reisepläne werden überprüft
Ob die Reise tatsächlich wie geplant stattfinden wird, schien nach den Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington jedoch ungewiss. Ein bewaffneter Mann hatte am Samstagabend versucht, in den Ballsaal in einem Washingtoner Hotel zu gelangen. Dort nahmen Trump, First Lady Melania und Kabinettsmitglieder an einem Gala-Dinner mit US-Hauptstadtkorrespondenten teil.
