Nach Schnee, Glätte und Frost
: Wann wird es wieder wärmer?

Das Winterwetter hat Deutschland fest im Griff. Schnee, Glätte, gefrierender Regen und Frost sorgen in vielen Regionen für schwierige Bedingungen. Doch wann kommt die Entspannung?
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Tauwetter in Bayern

Wann wird es wieder wärmer?

Frank Rumpenhorst/dpa

Von einer schnellen Wärmewende kann laut DWD zunächst keine Rede sein. Heute gibt es regional leichten Dauerfrost, vor allem dort, wo Schnee länger liegen bleibt, sowie in den Mittelgebirgen. In der Nacht zum Dienstag wird es abseits der Küsten verbreitet frostig mit 0 bis -5 Grad, in einigen Mittelgebirgslagen und in Alpennähe sogar bis -9 Grad. Glätte bleibt dabei ein Risiko – unter anderem durch überfrierende Nässe und möglichen gefrierenden Sprühregen im Norden und Nordosten.

So geht es mit dem Wetter weiter

Am Dienstag zeigt sich das Wetter nach Angaben des DWD zweigeteilt: Südlich der Donau kann es teils länger sonnig werden, sonst bleibt es meist stark bewölkt oder bedeckt. In der zweiten Tageshälfte ziehen von Südwesten neue Regenfälle auf, die bis zum Abend die Mitte erreichen können. Vor allem in den Mittelgebirgen kann es dabei durch gefrierenden Regen wieder glatt werden, die Höchstwerte liegen bei 0 bis 7 Grad – am mildesten am Oberrhein.

Zur Wochenmitte bleibt es laut DWD wechselhaft. Am Mittwoch ist es oft bedeckt, mit Niederschlägen in vielen Regionen: Im Westen und Südwesten in tiefen Lagen eher Regen, sonst häufig Schnee, im Bergland teils auch gefrierender Regen. Am Donnerstag setzt sich das fort, im Nordosten bleibt es eher trocken. Die Temperaturen liegen am Mittwoch bei 0 bis 6 Grad, am Donnerstag im Nordosten um 0 Grad, im Westen und Südwesten bei 2 bis 7 Grad.

Und wann wird es „wieder wärmer“?

Laut 10-Tage-Vorhersage des DWD bleibt das Wetter grundsätzlich wechselhaft: teils Schnee, teils Regen – und immer wieder Glättegefahr. Der DWD beschreibt dabei eine klare regionale Spaltung: Im Nordosten bleibt es eher kühl, im Südwesten zeitweise mild.

Am Freitag werden nach Angaben des DWD im Südwesten und am Oberrhein sogar bis zu 11 Grad möglich. Gleichzeitig bleibt es im Norden und Nordosten deutlich kälter. Dort liegen die Höchstwerte teils um 0 Grad, und Schnee ist weiterhin möglich.

Auch am Wochenende setzt sich diese Zweiteilung fort: Laut DWD liegen die Tageshöchstwerte in der Nordosthälfte zwischen -3 und 4 Grad, während in der Südwesthälfte 4 bis 10 Grad erreicht werden können. Nachts bleibt es vielerorts frostig – im Nordosten sind laut DWD Tiefstwerte bis -7 Grad möglich.

Anfang Februar: Unsichere Entwicklung

Wer auf einen nachhaltigen Wärmeschub hofft, sollte sich nicht zu früh freuen. In der Trendprognose ab Montag, 2. Februar, rechnet der DWD zwar mit relativ ruhigem Wetter und wenig Niederschlag, aber bei den Temperaturen ist vieles offen.

Nach Angaben des DWD kann es im Süden und Westen anfangs noch mild bleiben. Gleichzeitig sei aber auch eine deutliche Abkühlung von Nordosten möglich – mit mäßigem Dauerfrost und strengem Nachtfrost. Der DWD betont hier ausdrücklich: Die Temperaturprognose sei insgesamt sehr unsicher.