Mutmaßlicher Mordanschlag: Russischer General in Moskau niedergeschossen und in Klinik eingeliefert

General Wladimir Aleksejew wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. (Symbolbild)
Sergei Chirikov/dpa- In Moskau wurde auf General Wladimir Aleksejew mehrfach geschossen.
- Der Unbekannte floh, Aleksejew kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
- Ermittlungen und Fahndung laufen, Hintergründe sind unklar.
- Aleksejew ist stellvertretender Leiter des russischen Generalstabs.
- Er verhandelte 2023 mit Wagner-Chef Prigoschin; Ukraine meldete teils Anschläge.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Moskau hat es offenbar erneut einen Mordanschlag auf einen hochrangigen russischen Armeevertreter gegeben. Ein Unbekannter habe am Freitagmorgen in einem Wohnhaus „mehrere Schüsse“ auf den General Wladimir Aleksejew abgegeben und sei dann geflohen, teilte das für schwere Verbrechen zuständige russische Ermittlungskomitee mit. Aleksejew sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und die Fahndung nach dem oder den Tätern seien im Gang, erklärte die Sprecherin des Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko.
Opfer stellvertretender Leiter des russischen Generalstabs
Aleksejew ist laut seiner Online-Biographie stellvertretender Leiter des russischen Generalstabs. Er war während des syrischen Bürgerkriegs für Geheimdiensteinsätze in Syrien verantwortlich - Moskau hatte den mittlerweile gestürzten Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Nach dem Aufstand der russischen Söldner-Gruppe Wagner gegen die russische Armeeführung 2023 wurde Aleksejew mit den Verhandlungen mit dem damaligen Chef der Wagner-Gruppe, Jewgeny Prigoschin, betraut.
Seit dem Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 wurden bereits mehrere hochrangige Mitglieder des russischen Militärs getötet. Die Ukraine erklärte, einige der Tötungen seien Mordanschläge Kiews gewesen.
