Münchner Sicherheitskonferenz 2026
: Sperrungen und Einschränkungen im ÖPNV und Verkehr

Rund um die Münchner Sicherheitskonferenz kann es zu Ausfällen und Sperrungen kommen. Die Auswirkungen auf Verkehr und ÖPNV im Überblick.
Von
David Hahn
München
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Münchner Sicherheitskonferenz: 14.02.2025, Bayern, München: Polizisten stehen vor Beginn der Sicherheitskonferenz vor dem Hotel Bayerischer Hof. Die 61. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) findet vom 14. bis zum 16. Februar 2025 im Hotel Bayerischer Hof in München statt. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) findet vom 13. bis zum 15. Februar 2026 in München statt. Die Auswirkungen auf den ÖPNV und Verkehr in München gibt es hier zusammengefasst.

Sven Hoppe/dpa

Die Münchner Sicherheitskonferenz, eine der bedeutendsten Veranstaltungen für internationale Sicherheits- und Außenpolitik, findet jedes Jahr in München, Deutschland, statt. Dieses Jahr wird sie von Freitag, dem 13. Februar, bis Sonntag, dem 15. Februar, im Hotel Bayerischer Hof abgehalten.

Wenn hochrangige Regierungsvertreter, Diplomaten und weitere einflussreiche Persönlichkeiten aus aller Welt anreisen, hat das spürbare Auswirkungen auf den Verkehr und den öffentlichen Nahverkehr in München. Erwartet werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs, Minister und zahlreiche politische und militärische Repräsentanten.

Siko 2026: Ausfälle und Umleitungen im Münchner ÖPNV

Während der An– und Abreise der Konferenzteilnehmer sowie während Demonstrationen können kurzfristige Umleitungen und Ausfälle von Tram– und Buslinien in der Münchner Innenstadt auftreten. Zusätzlich sind laut MVG folgende geplante Änderungen im öffentlichen Nahverkehr zu beachten:

Von Freitag, 13. Februar, 4:00 Uhr bis Sonntag, 15. Februar, 16:30 Uhr wird die Strecke zwischen dem Karlsplatz (Stachus) und Maxmonument gesperrtDie Haltestellen Lenbachplatz, Marienplatz (Theatinerstraße), Nationaltheater und Kammerspiele entfallen. Die Sperrung führt bei den Tramlinien 19, 21 und N19 zu folgenden Einschränkungen:

Die Umleitung betrifft die Tramlinien 19 und N19 wie folgt

  • Die Tramlinien 19 und N19 werden zwischen Hauptbahnhof Süd und Maxmonument auf dem Linienweg der Tram 17 über das Sendlinger Tor und Isartor umgeleitet.
  • Der Abschnitt Hauptbahnhof bis Kammerspiele wird nicht bedient.

Tram: Für die Linie 21 gelten folgende Einschränkungen

  • Die Tram 21 wird zwischen Hauptbahnhof Nord und Max-Weber-Platz über Sendlinger Tor und Isartor umgeleitet.
  • Die Haltestellen Lenbachplatz – Maximilianeum entfallen.

Auf den betroffenen Strecken kann aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen kein Ersatzverkehr eingerichtet werden. Weitere Tram- und Buslinien können von Umleitungen und Ausfällen betroffen sein, abhängig von zusätzlichen Sperrungen wegen Demonstrationen oder der Anreise der Teilnehmer. Aktuelle Updates gibt es auf mvg.de, in der MVGO-App, über Durchsagen und Aushänge.

Sperrung: Sicherheitszone um Austragungsort eingerichtet

Die Polizei richtet um das Hotel Bayerischer Hof eine Sicherheitszone ein, die in zwei Teile, den inneren und äußeren Sicherheitsbereich, unterteilt ist. Der Zugang zum inneren Sicherheitsbereich erfordert dabei eine spezielle Akkreditierung, während Personen, die in den äußeren Sicherheitsbereich gelangen möchten, gemäß der Polizei ein „berechtigtes Interesse“ als Anlieger oder Kunden der dortigen Geschäfte nachweisen müssen. Mögliche Ausweis– und Taschenkontrollen sind dabei nicht ausgeschlossen.

Die beiden Sicherheitsbereiche umfassen folgende Straßen: Karmeliterstraße – Promenadeplatz – Prannerstraße – Kardinal-Faulhaber-Straße – Hartmannstraße sowie Teile der Pacellistraße, der Maffeistraße, der Salvatorstraße und des Salvatorplatzes.

Zusätzlich wird der Flugverkehr in einem Umkreis von 5,5 Kilometern rund um den Sendlinger-Tor-Platz beschränkt — insbesondere für Drohnen und weitere ferngesteuerte Fluggeräte.

Straßensperrungen und Halteverbote wegen Siko 2026

Ab Mittwoch, 11. Februar 2026, gelten in München zahlreiche neu eingerichtete Haltverbotszonen, die bereits vorab ausgeschildert wurden. Betroffen ist nicht nur der gesamte Sicherheitsbereich, sondern auch weitere Bereiche im Stadtgebiet, etwa im Zusammenhang mit Versammlungen und Lotsenfahrten.

Die Münchner Polizei weist darauf hin, dass Fahrzeuge, die in diesen Zonen abgestellt werden, abgeschleppt werden. Dabei können für die Halter Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euro entstehen. Mit dem Abschleppen wird ab dem 12. Februar 2026 begonnen.