Münchner Sicherheitskonferenz 2025: Sperrungen und Einschränkungen im ÖPNV und Verkehr

Polizisten stehen vor Beginn der Sicherheitskonferenz am 14.02.2025 vor dem Hotel Bayerischer Hof. Die 61. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) findet vom 14. bis zum 16. Februar 2025 in dem Hotel in München statt. Die Auswirkungen auf den ÖPNV und Verkehr in München gibt es hier zusammengefasst.
Sven Hoppe/dpa- Münchner Sicherheitskonferenz 2025 vom 14. bis 16. Februar im Hotel Bayerischer Hof.
- Mehr als 50 Staats- und Regierungschefs, ca. 100 Minister und zahlreiche Repräsentanten erwartet.
- Straßensperrungen und Einschränkungen im ÖPNV, vor allem Tram- und Buslinien, durch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.
- U-Bahn-Linien U4 und U7 mit geändertem Fahrplan.
- Sicherheitszone um den Veranstaltungsort mit strengen Zugangskontrollen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Münchner Sicherheitskonferenz, eine der bedeutendsten Veranstaltungen für internationale Sicherheits- und Außenpolitik, findet jedes Jahr in München, Deutschland, statt. Dieses Jahr wird sie von Freitag, dem 14. Februar, bis Sonntag, dem 16. Februar, im Hotel Bayerischer Hof abgehalten.
Wenn hochrangige Regierungsvertreter, Diplomaten und weitere einflussreiche Persönlichkeiten aus aller Welt anreisen, hat das spürbare Auswirkungen auf den Verkehr und den öffentlichen Nahverkehr in München. Erwartet werden mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie rund 150 Minister und zahlreiche politische und militärische Repräsentanten.
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere bei der An- und Abreise der Gäste, sowie angekündigte Demonstrationen führen häufig zu Straßensperrungen und Einschränkungen im ÖPNV.
Siko 2025: Ausfälle und Umleitungen im Münchner ÖPNV
Während der An– und Abreise der Konferenzteilnehmer sowie während Demonstrationen können kurzfristige Umleitungen und Ausfälle von Tram– und Buslinien in der Münchner Innenstadt auftreten. Zusätzlich sind laut MVG folgende geplante Änderungen im öffentlichen Nahverkehr zu beachten:
Von Freitag, 14. Februar, 4:00 Uhr bis Sonntag, 16. Februar, 16:30 Uhr wird die Strecke zwischen dem Karlsplatz (Stachus) und Maxmonument gesperrt. Die Haltestellen Lenbachplatz, Marienplatz (Theatinerstraße), Nationaltheater und Kammerspiele entfallen. Die Sperrung führt bei den Tramlinien 19, 21 und N19 zu folgenden Einschränkungen:
Die Umleitung betrifft die Tramlinien 19 und N19 wie folgt
- Die Tramlinien 19 und N19 werden zwischen Hauptbahnhof Süd und Maxmonument auf dem Linienweg der Tram 17 über das Sendlinger Tor und Isartor umgeleitet.
- Der Abschnitt Hauptbahnhof bis Kammerspiele wird nicht bedient.
Tram: Für die Linie 21 gelten folgende Einschränkungen
- Die Tram 21 fährt nur auf den Abschnitten Westfriedhof – Karlsplatz (Stachus) sowie St.-Veit-Straße – Max-Weber-Platz,
- Die Haltestellen Lenbachplatz – Maximilianeum entfallen.
Auf den betroffenen Strecken kann aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen kein Ersatzverkehr eingerichtet werden. Weitere Tram- und Buslinien können von Umleitungen und Ausfällen betroffen sein, abhängig von zusätzlichen Sperrungen wegen Demonstrationen oder der Anreise der Teilnehmer. Aktuelle Updates gibt es auf mvg.de, in der MVGO-App, über Durchsagen und Aushänge.
U-Bahn: Fahrpläne geändert
Die U4 fährt ganztägig nur alle 10 Minuten, der 5-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit entfällt. Die U7 legt nur eine verkürzte Strecke (Olympia-Einkaufszentrum – Sendlinger Tor) mit kleineren Zügen zurück. Fahrgäste können für den restlichen Abschnitt auf U2 und U5 ausweichen. Grund für die Einschränkungen sind technische Probleme an neuen C2-Zügen mit erhöhtem Radverschleiß.
Sperrung: Sicherheitszone um Austragungsort eingerichtet
Die Polizei richtet um das Hotel Bayerischer Hof eine Sicherheitszone ein, die in zwei Teile, den inneren und äußeren Sicherheitsbereich, unterteilt ist. Der Zugang zum inneren Sicherheitsbereich erfordert dabei eine spezielle Akkreditierung, während Personen, die in den äußeren Sicherheitsbereich gelangen möchten, gemäß der Polizei ein „berechtigtes Interesse“ als Anlieger oder Kunden der dortigen Geschäfte nachweisen müssen. Mögliche Ausweis– und Taschenkontrollen sind dabei nicht ausgeschlossen.
Die Sicherheitszone erstreckt sich im inneren Bereich hauptsächlich über den Promenadeplatz. Der äußere Bereich umfasst auch die Kardinal–Faulhaber–Straße bis hin zu Teilen der Pacelli–, Maffei– und Salvatorstraße (inkl. Salvatorplatz) sowie die Pranner–, Karmeliter– und Hartmannstraße. Eine genaue Karte gibt es hier.
Zusätzlich wird der Flugverkehr in einem Umkreis von 5,5 Kilometern über der Innenstadt beschränkt — insbesondere für Drohnen und weitere ferngesteuerte Fluggeräte.
Straßensperrungen und Halteverbote wegen Siko 2025
Innerhalb der Sicherheitszone sowie an ihren Rändern gilt laut der Polizei ein absolutes Halteverbot für alle Fahrzeuge. Aufgrund der Verkehrsbehinderungen durch Transferfahrten der Staatsgäste und Demonstrationen kann es auch außerhalb der Sicherheitszone zu kurzfristigen Sperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen. Zu beachten sind ebenfalls neu eingerichtete Halteverbote, die bereits ab 12. Februar verstärkt kontrolliert werden.
