Mordfall Julia Hose: Familienvater tötet 8-jähriges Mädchen

Symbolbild. Julia ist acht Jahre alt, als sie im Sommer 2001 tot aufgefunden wird. Wer tötet ein Kind und verbrennt anschließend die Leiche?
Christin Klose/dpa-tmn/dpaAm 30.07.2001 verschwindet ein achtjähriges Mädchen spurlos von einem Spielplatz. Einige Tage später finden ErmittlerInnen ihre verbrannte Leiche im Wald.
Was ist passiert?
Nach dem Verschwinden der Achtjährigen von einem Spielplatz, direkt neben dem Haus ihres Vaters in Biebertal bei Gießen, startet die Polizei sofort eine Suchaktion, muss diese aber nach wenigen Tagen beenden.
Vier Tage später entdeckt ein Fahrradfahrer ein Feuer im nahegelegenen Wald. Als die Flammen gelöscht werden, machen die ErmittlerInnen eine schockierende Entdeckung: Unter der Asche liegt die verbrannte Leiche der kleinen Julia. Der Fund erschüttert nicht nur die Angehörigen, sondern die gesamte Öffentlichkeit.
Während die Polizei fieberhaft nach Hinweisen sucht, interviewt eine Reporterin Menschen aus Julias Heimatort. Darunter befindet sich auch ein Mann, der scheinbar unbeteiligt wirkt und in die Kamera grinst. Was niemand zu diesem Zeitpunkt ahnt: Der Täter steht bereits vor ihnen.
Wer ist der Täter?
Thorsten V., zum Zeitpunkt der Tat 33 Jahre alt, ist frisch Vater geworden und wird am Abend des Feuers von einer Radarfalle fotografiert. Die ErmittlerInnen suchen den Mann auf und wollen ihn befragen. Kurz darauf steht der Familienvater selbst in Flammen. In seinem Keller hatte er versucht, Beweismaterial zu vernichten, als es zu einer Explosion kommt. Was trieb Thorsten V., der nicht Vater des Opfers ist, zu dieser unfassbaren Tat?
Mehr dazu in der Folge: „Auf den Spuren von Julias Mörder“ des ARD Crime Time Podcasts
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