Missbrauch von Notruf: Frau täuscht Notfall vor und löst große Suchaktion aus

Eine Frau gab an in den Alpen in einer Notsituation zu sein.
Matthias Bein/dpa- Frau (43) meldet falschen Notfall in den Allgäuer Alpen – große Suchaktion ausgelöst.
- Einsatz von Hubschraubern, Polizei und Bergwacht – Verletzte vor Ort nicht gefunden.
- Frau unversehrt in Sonthofen entdeckt, Handy sichergestellt, Ermittlungen eingeleitet.
- Vorwurf: Missbrauch des Notrufs und Vortäuschen einer Straftat.
- Es wird geprüft, ob sie die Einsatzkosten tragen muss.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine großangelegte Suche mit Hubschrauber, Polizeieinheiten und Bergwacht hat eine 43-Jährige ausgelöst - ohne dass es einen Notfall gab. Per Notruf gab die Frau an, verletzt in den Allgäuer-Alpen zu liegen, weil ein Fahrradfahrer sie abgedrängt oder angefahren habe, wie die Polizei am Montag mitteilte. Doch an dem beschriebenen Ort fanden die Retter in der Nacht zu Sonntag niemanden. Schließlich sei eine 43-Jährige an einem Anwesen in Sonthofen (Landkreis Oberallgäu) gefunden worden - unversehrt.
Die Beamten glichen demnach die Handynummer der Frau mit der in der Leitstelle eingegangen Nummer ab - und sie stimmte überein. Das Mobiltelefon sei sichergestellt worden, hieß es. Es werde nun geprüft, ob die 43-Jährige die Kosten des Einsatzes zahlen müsse. Warum die Frau den Notruf wählte, war zunächst unklar. Gegen sie werde wegen des Vortäuschens einer Straftat und Missbrauchs des Notrufes ermittelt.
