Milch-Rückruf in BW: Grenzwerte eines Arzneimittels wurden überschritten

Milch-Rückruf: Dieses Produkt enthält zu viele Rückstände eines Arzneimittels. Deshalb sollten Sie sie nicht mehr trinken. (Symbolbild)
Philipp von Ditfurth/dpaLebensmittelwarnungen und Rückrufe sind ein wichtiger Bestandteil des Verbraucherschutzes, da sie helfen, potenzielle Gesundheitsrisiken zu minimieren. In einer Milch wurden nun Arzneimittelrückstände gefunden, die die zugelassenen Grenzwerte überschreiten. Welche Milch sie nicht mehr trinken sollten.
Rückruf Milch: Überschreitung Grenzwerte Arzneimittel
Der Grund des Rückrufs ist eine zu hohe Rückstandsmenge des pharmakologisch wirksamen und zugelassenen Stoffs Triclabendazol. Der Grenzwert wurde hier überschritten.
Triclabendazol ist ein Arzneistoff aus der Klasse der Antiparasitika. Es ist ein Benzimidazol-Derivat zur Behandlung parasitärer Infestation bei Tieren.
Diese Milch ist vom Rückruf betroffen
- Produktname: „Ferma“ UHTTrinkmilch, 2,5 % Fett, 900 g/ 873 ml
- Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 8.12.2025
- Hersteller: MONOLITH INTERNATIONAL GMBH
Betroffene Produkte sollten nicht mehr konsumiert werden!
Bitte diese Milch nicht mehr trinken!
Das Produkt wurde nach aktuellem Kenntnisstand in Baden-Württemberg sowie auch Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen verkauft.
Das Unternehmen bedauert, dass es trotz größtmöglicher Sorgfalt bei der Herstellung zu diesem Vorfall gekommen ist und entschuldigt sich für die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten.
Kunden können das Produkt zurückgeben
Kundinnen und Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können es in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
Kundenservice für Rückfragen erreichbar
Für Verbraucheranfragen steht Ihnen eine kostenlose Hotline Nummer 0800 66 66 548 zur Verfügung.