Mietpreise in Deutschland: In diesen Städten ist Wohnen am günstigsten

Die steigenden Mietkosten belastend die BürgerInnen zunehmend und der Trend nach oben verstärkt sich immer deutlicher.
Sebastian Kahnert/dpa- Mietpreise in Deutschland steigen, besonders in großen Städten.
- 48% Anstieg bei Neubauten in den letzten zehn Jahren.
- Mietpreisindex im Juli 2024: 107,6 Punkte (Basisjahr 2020: 100).
- Günstigste Mietstädte: Chemnitz (8,1 €/m²), Kassel (8,9 €/m²), Koblenz (9,0 €/m²).
- Gründe: begrenztes Wohnangebot, hohe Baukosten, demografische Veränderungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Mietpreise aller Baujahre im zweiten Quartal von 2024 zeigen, dass der Wohnungsmarkt in Deutschland für immer mehr Menschen zu einem Problem wird. Trotzdem gibt es einige Städte in Deutschland, die sehr günstig vermieten.
Jeder Zweite wohnt zur Miete
Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wohnen weniger als die Hälfte der Deutschen in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus. Zudem zeigt die Zahl der 25- bis 34-Jährigen, dass immer mehr junge Menschen zunehmend zur Miete wohnen.
Was sind Gründe für die steigenden Mietpreise?
Die Gründe für die steigenden Mietpreise in Deutschland sind vielfältig. Zum einen gibt es nur ein begrenztes Angebot an Wohnraum, bedingt durch zu hohe Baukosten und knappe Bauflächen. Laut Wirtschaftsdienst ist die steigende Nachfrage aufgrund der demografischen Veränderung ein weiterer Druckfaktor für den Markt. Zusätzlich ist die immer besser werdende Arbeitsmarktlage und die Zunahme der Studierenden ein Faktor für die Erhöhung der Marktpreise.
Dabei haben sich über die letzten zehn Jahre die Mietpreise für Neubauten in Deutschland um 48 % erhöht.
Mietindex stark gestiegen
Laut dem Statistischen Bundesamt erreichte der Mietpreisindex im Juli 2024 einen Wert von 107,6 Punkten. Das ergibt einen Anstieg von 7,6 % im Vergleich zum sogenannten „Basisjahr“ 2020, bei dem der Indexwert noch 100 betrug. In den großen Städten zeigt sich dieser Trend besonders deutlich.
Städte: Ranking der billigsten Mieten
Im Jahr 2022 wurde im Zusatzprogramm „Wohnen in Deutschland“ des Mikrozensus etwa 1 % der Haushalte in Deutschland zu Wohnfragen befragt. Die Ergebnisse im Überblick:
- Trier: 9,4 Euro pro Quadratmeter
- Dresden: 9,4 Euro pro Quadratmeter
- Leipzig: 9,3 Euro pro Quadratmeter
- Weser-Ems: 9,2 Euro pro Quadratmeter
- Detmold: 9,0 Euro pro Quadratmeter
- Koblenz: 9,0 Euro pro Quadratmeter
- Kassel: 8,9 Euro pro Quadratmeter
- Chemnitz: 8,1 Euro pro Quadratmeter
Quellen
- empirica-institut.de: empirica Immobilienpreisindex II/2024
- destatis.de: Mikrozensus Zusatzprogramm 2022