Merz und Raab beim ESC 2025: CDU macht Aprilscherz – aber keiner lacht

Die CDU postet auf Instagram, dass Stefan Raab und Friedrich Merz mir Rambo Zambo beim ESC antreten würden.
Collage: dpa | Rolf Vennenbernd, dpa | Michael Kappeler- CDU sorgt am 1. April mit einem Instagram-Post für Aufsehen, Stefan Raab und Friedrich Merz beim ESC 2025.
- Post zeigt KI-generiertes Bild, Reaktionen größtenteils negativ und sarkastisch.
- Nutzer kritisieren Scherz und politische Themen, einige fanden ihn glaubhaft.
- Der Aprilscherz der CDU misslingt, Kritik dominiert Kommentarspalte.
- Deutschland wird beim ESC 2025 von Abor & Tynna vertreten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am 1. April sorgt die CDU mit einem Aprilscherz auf Instagram für Aufsehen – allerdings nicht auf die gewünschte Weise. Die Partei postet ein KI-generiertes Bild von Entertainer Stefan Raab und CDU-Chef Friedrich Merz, die angeblich gemeinsam beim Eurovision Song Contest 2025 antreten wollen. Die Reaktionen in den Kommentaren zeigen: Kaum jemand findet das witzig.
CDU kündigt ESC-Teilnahme von Friedrich Merz und Stefan Raab an
In ihrem Post schreibt die CDU:
BREAKING: Friedrich Merz und Stefan Raab treten beim #ESC2025 an! +++
Überraschende Wendung! Unser Vorsitzender Friedrich @merzcdu und Entertainer @therealstefanraab haben angekündigt, gemeinsam beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel für Deutschland anzutreten. Ihr Song: der legendäre Wahlkampf-Hit „Rambo Zambo“.
Stefan Raab, der bereits 2010 mit Lena Meyer-Landrut den ESC-Sieg nach Deutschland holte, freut sich auf diese pop-politische Zusammenarbeit. Auch Merz zeigt sich begeistert von der musikalischen Herausforderung: „Rambo Zambo wird ganz Europa begeistern. Die Proben starten nach den Koalitionsverhandlungen – aber erst dann!“
PS.: April, April! In Wirklichkeit wird Deutschland beim Eurovision Song Contest 2025 vom Geschwister-Duo Abor & Tynna vertreten. Wir wünschen Abor & Tynna sowie Stefan Raab viel Erfolg in Basel!
Kommentarspalte voller Kritik
Die Reaktionen auf den CDU-Post fallen größtenteils negativ aus. Ein Follower schreibt sarkastisch: „Ihr braucht keinen Aprilscherz zu bringen, eure Politik ist schon der größte Witz.“ Ein anderer Nutzer kommentiert bissig: „April, April, ihr wollt 6 Millionen Deutsche wieder kriminalisieren. Noch nie so gelacht.“ Auch das Thema Finanzpolitik wird zum Anlass für Spott. So schreibt jemand: „+++EILMELDUNG+++ Die CDU setzt sich für solide Finanzen ein!“ Ein anderer User ergänzt: „Schuldenbremse wird eingehalten – April, April!“
Auch das generelle Vertrauen in die Partei wird hinterfragt. Ein Kommentator stellt fest: „Daran ist wahrscheinlich mehr wahr als an euren ganzen Wahlkampfversprechen. War damals auch schon der 1. April oder warum war alles gelogen?“
Vereinzelte positive Stimmen
Zwischen der vielen Kritik gibt es jedoch auch einige, die den Scherz zumindest für einen kurzen Moment glaubhaft fanden – oder sich sogar gewünscht hätten, dass er real ist. „Schon verrückt, wie verstrahlt ich bin – für eine kurze Sekunde habe ich es wirklich geglaubt und gehofft, dass Deutschland doch gut abschneiden wird“, schreibt ein Nutzer. Ein anderer meint: „Ich wünschte, es wäre kein Aprilscherz – mit ‚Rambo Zambo‘ hätten wir bessere Chancen.“
Ein missglückter Aprilscherz
Ob die CDU mit dieser Aktion ihre Social-Media-Reichweite steigern oder einfach nur für Unterhaltung sorgen wollte, bleibt unklar. Fakt ist: Die meisten Nutzer empfanden den Scherz als unpassend oder wenig unterhaltsam. Statt Lacher zu ernten, dominieren Kritik und Frust die Kommentarspalte.
Der Aprilscherz der CDU zeigt einmal mehr: Politischer Humor ist eine Gratwanderung – und nicht jeder Witz kommt gut an.
