Marius Borg Høiby: Kontaktverbot zu seinem Opfer soll verlängert werden

Marius Borg Høiby fechtet das Kontaktverbot zu einem seiner Opfer an.
HAKON MOSVOLD LARSEN/AFP- Polizei beantragt, Kontaktverbot für Marius Borg Høiby zu verlängern.
- Høiby attackierte unter Drogeneinfluss eine Frau und demolierte ihre Wohnung.
- Høiby verstieß bereits viermal gegen die Anordnung, trotz Inhaftierung.
- Gericht prüft Berufung von Høiby gegen das Kontaktverbot.
- Staatsanwaltschaft sieht schlechte Erfolgsaussichten für Høiby.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Fall um Marius Borg Høiby zieht weiterhin große Aufmerksamkeit auf sich. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen sieht sich schweren Vorwürfen gegenüber, die bereits zu einer einstweiligen Verfügung geführt haben. Nun steht die Entscheidung über eine Verlängerung des Kontaktverbots an.
Polizei setzt sich für Verlängerung des Kontaktverbots ein
Bereits am 24. Februar beantragte die Polizei, das Kontaktverbot für Marius Borg Høiby um weitere drei Monate zu verlängern. Das Verbot war erstmals am 2. September 2024 verhängt worden, nachdem er unter Drogeneinfluss eine Frau attackiert und ihre Wohnung demoliert hatte. Diese Verfügung wurde auf Wunsch des Opfers erlassen, doch Marius Borg Høiby hat sie mehrfach missachtet.
Laut einem Bericht von TV2 gab es bereits vier Verstöße gegen die Anordnung. Einer der Vorfälle wurde von dem Opfer selbst bei einer polizeilichen Vernehmung im Dezember geschildert. Trotz einer zwischenzeitlichen Inhaftierung soll sich an seinem Verhalten nichts geändert haben.
Marius Borg Høiby ficht die Entscheidung an
Marius Borg Høiby hat sich gegen die Verlängerung des Kontaktverbots gewehrt und Berufung vor Gericht eingelegt. Mithilfe seiner Anwältin Ellen Holager Andenæs versucht er, die Verfügung aufheben zu lassen. Das Bezirksgericht in Oslo wird den Fall in dieser Woche verhandeln.
Schlechte Erfolgsaussichten für Marius Borg Høiby
Die Chancen auf eine Aufhebung des Verbots stehen jedoch schlecht. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass Høiby einen „fortgesetzten Mangel an Respekt für öffentlich-rechtliche Anordnungen“ zeige. Das Opfer selbst soll zudem erneut darum gebeten haben, das Kontaktverbot aufrechtzuerhalten.
Zudem wird die betroffene Frau in Kürze zu einer letzten Befragung bei der Polizei erwartet. Laut Staatsanwaltschaft sei es notwendig, dass sie weiterhin geschützt wird, um eine ungestörte Untersuchung zu gewährleisten.
Gerichtsurteil wird in Kürze erwartet
Das Bezirksgericht in Oslo wird in den kommenden Tagen über das Kontaktverbot entscheiden. Angesichts der bisherigen Verstöße und der Einschätzung der Polizei gilt eine Verlängerung als wahrscheinlich.

