Lucien Smith (37) gestorben
: Was war die Todesursache?

Sein Aufstieg mit den „Rain Paintings“ machte Lucien Smith früh zum Star der New Yorker Kunstszene. Sein Tod wirft nun Fragen auf.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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March 22, 2018 - New York, NY, USA - March 22, 2018 New York City..Lucien Smith attending the Final Portrait New York Screening at Guggenheim Museum on March 22, 2018 in New York City. New York USA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAny1_ 20180322_zaf_ny1_141 Copyright: xKristinxCallahanx

Lucien Smith ist mit 37 Jahren in New York gestorben. Der US-Künstler wurde durch seine „Rain Paintings“ bekannt.

imago/ZUMA Press

Der US-amerikanische Künstler Lucien Smith ist tot. Der Maler, der vor allem mit seinen „Rain Paintings“ bekannt wurde, starb am Montag, dem 7. September 2026, in New York. Er wurde nur 37 Jahre alt.

Todesursache von Lucien Smith bislang nicht bekannt

Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben. Zahlreiche Kunstmedien berichten übereinstimmend über Smiths Tod, machen jedoch keine Angaben zu den genauen Umständen. Auch seine Familie oder sein engeres Umfeld haben bisher keine Todesursache öffentlich gemacht. Smith hatte in früheren Interviews offen über Probleme mit Alkohol und Drogen gesprochen. Einen bestätigten Zusammenhang mit seinem Tod gibt es allerdings nicht.

Bekannt durch seine „Rain Paintings“

Lucien Smith wurde 1989 in Los Angeles geboren und wuchs in New York auf. 2011 schloss er sein Studium an der Cooper Union ab. Seinen Durchbruch feierte er mit den sogenannten „Rain Paintings“. Dafür sprühte er verdünnte Farbe mithilfe von Feuerlöschern auf große Leinwände. Die Arbeiten machten ihn innerhalb kurzer Zeit zu einem Star des Kunstmarkts. 2013 wurde eines seiner Werke bei Phillips für 389.000 Dollar versteigert. Smith war damals erst 24 Jahre alt. 2014 erzielten seine Arbeiten bei Auktionen insgesamt mehr als vier Millionen Dollar.

Vom Kunstmarkt zum Förderer junger Künstler

Smith galt als wichtiger Vertreter des sogenannten „Zombie Formalism“, einer Strömung junger abstrakter Maler, deren Werke stark vom spekulativen Kunstmarkt profitierten. Als dieser Markt ab 2015 einbrach, sanken auch die Preise für Smiths Arbeiten deutlich. 2016 zog er nach Montauk auf Long Island. Ein Jahr später gründete er die Non-Profit-Organisation „Serving the People“, mit der er junge Künstler und Kreative unterstützte. 2020 zeigte das Parrish Art Museum seine „Southampton Suite“ mit zehn großformatigen „Rain Paintings“.

Kurz vor seinem Tod kehrte er zur Malerei zurück

Zuletzt deutete sich bei Smith eine stärkere Rückkehr zur Malerei an. Im Juni 2026 eröffnete seine Ausstellung „Burn Down the House“ in London. Im August schuf er auf einem verlassenen Baseballfeld in Montauk zudem vier neue „Rain Paintings“. Dabei erklärte er, dass er sich früher zu stark vom Kunstmarkt und von äußerer Kritik habe beeinflussen lassen.