Letztes Geleit
: Trauerfeier für getöteten Polizisten im Saarland

Die Tat sorgte bundesweit für Entsetzen: Ein 34 Jahre alter Polizeioberkommissar stirbt bei einem Einsatz in Völklingen. Bei der Beisetzung rückt nun die Trauer in den Mittelpunkt.
Von
dpa
Saarlouis
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Blumen, Gestecke und Beileidsbekundungen sind am Tatort hinterlegt, wo ein 34jähriger Polizist erschossen wurde.

Harald Tittel/dpa
  • Trauerfeier für getöteten Polizisten in Saarlouis – Familie, Freunde und Kollegen nehmen Abschied.
  • Gottesdienst in Evangelischer Kirche, danach Trauermarsch zum Friedhof „Neue Welt“.
  • Polizist (34) wurde am 21. August in Völklingen von sechs Schüssen tödlich getroffen.
  • Täter (18) entriss Dienstwaffe nach Überfall auf Tankstelle – Mordermittlungen laufen.
  • Der Verstorbene hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In einer nicht öffentlichen Trauerfeier in Saarlouis verabschieden sich Familie, Freunde und Kollegen am Samstag von dem vor einer Woche in Völklingen getöteten Polizisten. Dazu findet zunächst in der Evangelischen Kirche ein Gottesdienst statt (11 Uhr). Im Anschluss wird der Sarg bei einem Trauermarsch zum Friedhof „Neue Welt“ begleitet. Die Beisetzung soll auf Wunsch der Familie ebenfalls ohne Presse stattfinden.

Der 34 Jahre alte Polizeioberkommissar war am 21. August in Völklingen gestorben, als er mit Kollegen versuchte, den mutmaßlichen Täter nach einem Überfall auf eine Tankstelle zu fassen. Der Staatsanwaltschaft zufolge wurde er von sechs Schüssen getroffen, nachdem der 18 Jahre alte mutmaßliche Täter eine Dienstwaffe entrissen hatte. Die Anklagebehörde ermittelt unter anderem wegen Mordes. Der Polizist hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.