EM Song 2024
: Sängerin Leony im Porträt - Alter, Karriere, Hits

Die Europameisterschaft in Deutschland 2024 naht. Nun wurden neue Infos zum Song und der Sängerin bekannt.
Von
David Hahn
Cham
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Leony war bereits Jurorin bei der Casting-Show «Deutschland sucht den Superstar». Nun wurde bekannt, dass sie auch auf dem Song für die EM 2024 in Deutschland singen wird.

Henning Kaiser/dpa

Die Spannung auf den EM-Song steigt. Während der Titel noch nicht bekannt ist, wurde nun die Sängerin für den Song angekündigt. Zusammen mit der US-Band OneRepublic („Apologize“) und dem italienischen Dance-Trio Meduza („Bad Memories“) wird sie an dem Song für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland arbeiten.

Leony wird EM-Song 2024 singen

Die Musikerin Leony singt den offiziellen Song zur Fußball-Europameisterschaft im Sommer: Die Popsängerin Leony aus Bayern setzt damit ihren steilen Weg zum Erfolg fort. Die 26-Jährige, die bürgerlich Leonie Burger heißt, verschaffte sich in den vergangenen Jahren Achtung mit eigenen Songs, aber auch als Songwriterin für andere Künstlerinnen und Künstler. Der Titel für den EM-Song ist noch offen. Voraussichtlich im Mai soll er nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur offiziell vorgestellt werden.

Durchbruch mit „Faded Love“ 2021

Ihren ersten großen Erfolg feierte die im oberpfälzischen Cham geborene Sängerin 2021 mit „Faded Love“. Mit ihrem Song „Remedy“ führte sie 2022 erneut acht Wochen lang die Deutschen Airplaycharts, also die Liste der meistgespielten Lieder im Hörfunk, an. Der Song eroberte laut offizieller Homepage auch die Airplaycharts in der Schweiz, in Frankreich, Österreich, Finnland, Rumänien. Sie kann mittlerweile mehr als eine Milliarde Streams weltweit vorweisen. Als Songschreiberin wirkte sie unter anderem an dem Hit „Never Let Me Down“ von Vize & Tom Gregory mit.

„Es ist das Schönste, jeden Tag mit seinen besten Freunden Musik machen zu dürfen, und es ist das größte Privileg für mich, jeden Tag das machen zu dürfen, was ich am meisten liebe“, sagt Leony über ihre Arbeit.

Karriere: Musik von Kindesbeinen an

Vor mehr als zehn Jahren, noch als Teenager, hatte sie die ersten Schritte getan, um ihren Traum von einer Musikkarriere umzusetzen. 2014 nahm sie als Teil der Band „Unknown Passenger“ an der Live-Castingshow „Rising Star“ teil. Die Band löste sich auf - sie machte als Solokünstlerin weiter. Erste professionelle Songs entstanden 2016 in Schweden, Großbritannien und den USA. 2017 veröffentlichte sie ihre Debütsingle „Surrender“.

Nominierung bei den MTV EMA Awards

Unter anderem wurde Leony 2022 für einen MTV EMA in der Kategorie „Best German Act“ nominiert. Im vergangenen Jahr saß sie dann selbst als Jurorin in einer Casting-Jury - neben Dieter Bohlen, Katja Krasavice und Pietro Lombardi bei der Jubiläumsstaffel von „Deutschland sucht den Superstar“. Wobei sie von Bohlen auch schon herbe Kritik einstecken musste: Nach einem Videodreh für den gemeinsam neu aufgenommenen Modern Talking-Song „Brother Louie“ habe Bohlen ihren Produzenten angerufen und gesagt: „Leony ist schon gut - hat eine schöne Stimme, aber so ein bisschen eine Ausstrahlung wie eine Putzfrau“, erzählte Leony in der Sendung „Music made in Germany“ des privaten rheinland-pfälzischen Radiosenders RPR1. „Aber ich habe ihm das nicht übel genommen.“

Bereits mehrere Touren absolviert

Sie tourte durch Europa, hatte ihre erste Headliner-Tour - und ist gerade wieder unterwegs in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz. Mit ihrem im Vorjahr veröffentlichten Album „Somewhere In Between“ meint sie auch sich selbst. „Dass ich sowohl Leony bin, die selbstbewusste Frau auf der Bühne, im Fernsehen und im Radio als auch Leonie, die Songwriterin und das liebe, einfühlsame Mädchen aus Bayern. Ich bin irgendwo dazwischen und ganz viele Dinge gleichzeitig und genau das ist es, was mich ausmacht.“

Premiere bei Eröffnungskonzert in Stuttgart?

Am 13. Juni, dem Vorabend der EM, singt Leony beim Eröffnungskonzert in Stuttgart - wahrscheinlich den EM-Song. Als sie für den Auftritt gebucht wurde, war noch gar nicht klar, dass sie den Song bekommen würde. „Wir freuen uns, dass es so gekommen ist“, heißt es bei den Veranstaltern in Stuttgart.

(Mit Material der dpa und AFP)