Lebenserwartung in Rheinland-Pfalz
: So lange leben die Menschen in Rheinland-Pfalz im Deutschland-Vergleich

Wie lange leben die Menschen in meinem Bundesland im Durchschnitt? Dazu gibt es aktuelle Zahlen und hier die Werte für die Lebenserwartung in Rheinland-Pfalz.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Kleinkind und Schnuller: ARCHIV - Beim Spielen oder Vorlesen ist kein Schnuller nötig. Der Nuckel kann aber zum Einsatz kommen, wenn sich das Baby wehgetan hat, müde oder an einem unbekannten Ort ist.   (zu dpa: «Sind Schnuller so schlecht wie ihr Ruf?») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Menschen in den einzelnen Bundesländern liegt teils um mehrere Jahre auseinander. Hier gibt es die aktuellen Zahlen zu Rheinland-Pfalz.

Christin Klose/dpa-tmn/dpa

Die Lebenserwartung in Deutschland unterscheidet sich nicht nur zwischen  Frauen und Männern. Auch zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es teils gravierende Unterschiede. Wie hoch ist die Lebenserwartung in Rheinland-Pfalz? Das Statistische Bundesamt hat dazu gerade aktuelle Zahlen vorgelegt.

So hoch ist die Lebenserwartung aktuell in Rheinland-Pfalz

Nach dem Ende der Corona-Pandemie steigt die Lebenserwartung wieder an. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2023 für Frauen 83,3 Jahre und für Männer 78,6 Jahre. Das berichtet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Laut den aktuellen Zahlen der Behörde liegt für Rheinland-Pfalz die Lebenserwartung bei Frauen aktuell bei 82,92 Jahren und bei Männern bei 78,34 Jahren. Maßstab dieser Lebenserwartung sind im Jahr 2023 Geborene.

So ist die Lebenserwartung von Rheinland-Pfalz im Deutschlandvergleich

Bei der Lebenserwartung gibt es zwischen den Bundesländern teils erhebliche Unterschiede. Laut statistischem Bundesamt sehen die Zahlen für 2023 Geborene wie folgt aus:

Lebenserwartung bei Frauen nach Bundesländern

  • Baden-Württemberg: 83,93 Jahre
  • Bayern: 83,51 Jahre
  • Berlin: 83,17 Jahre
  • Brandenburg: 83,09 Jahre
  • Bremen: 82,08 Jahre
  • Hamburg: 82,98 Jahre
  • Hessen: 83,11 Jahre
  • Mecklenburg-Vorpommern: 82,58 Jahre
  • Niedersachsen: 82,59 Jahre
  • Nordrhein-Westfalen: 82,43 Jahre
  • Rheinland-Pfalz: 82,92 Jahre
  • Saarland: 81,92 Jahre
  • Sachsen: 83,61 Jahre
  • Sachsen-Anhalt: 82,07 Jahre
  • Schleswig-Holstein: 82,72 Jahre
  • Thüringen: 82,59 Jahre

Lebenserwartung bei Männern nach Bundesländern

  • Baden-Württemberg: 79,64 Jahre
  • Bayern: 78,94 Jahre
  • Berlin: 78,08 Jahre
  • Brandenburg: 77,17 Jahre
  • Bremen: 76,74 Jahre
  • Hamburg: 78,14 Jahre
  • Hessen: 78,63 Jahre
  • Mecklenburg-Vorpommern: 76,24 Jahre
  • Niedersachsen: 77,77 Jahre
  • Nordrhein-Westfalen: 77,91 Jahre
  • Rheinland-Pfalz: 78,34 Jahre
  • Saarland: 77,09 Jahre
  • Sachsen: 77,41 Jahre
  • Sachsen-Anhalt: 75,49 Jahre
  • Schleswig-Holstein: 78,25 Jahre
  • Thüringen: 76,76 Jahre

Warum ist Lebenserwartung nicht gleich Lebenserwartung?

Für Statistiker ist Lebenserwartung nicht gleich Lebenerwartung. Deshalb gibt es hierbei durchaus unterschiedliche Zahlen. Die beiden Werte für die Lebenserwartung werden unterschiedlich berechnet: Die „Lebenserwartung bei Geburt“ basiert auf sogenannten Periodensterbetafeln, die Lebenserwartung einzelner Geburtsjahrgänge wird anhand von sogenannten Kohortensterbetafeln vorausgesagt.

Mit den Periodensterbetafeln schaut man auf die Gegenwart: Die „Lebenserwartung bei Geburt“ besagt, wie lange Neugeborene durchschnittlich leben würden, wenn sie den aktuellen Überlebensverhältnissen ausgesetzt wären. Mit den Kohortensterbetafeln blicken Statistiker nach vorn: Hier werden Annahmen einbezogen, wie sich die Sterblichkeitsverhältnisse in Zukunft verändern könnten.