Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026
: TV-Duell heute Abend - Alles zum Wahl-Talk im SWR

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz kommt es heute zum TV-Duell. Hier gibt es alle Infos zum Wahl-Talk.
Von
Daniel Steiger
Mainz
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Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: 23.02.2026, Rheinland-Pfalz, Mainz: Die Fassade des rheinland-pfälzischen Landtags ist durch eine schwarze- und eine rote Stoffbahn zu sehen. Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz findet am 22. März 2026 statt. (zu dpa: «SPD rückt bis auf einen Prozentpunkt an CDU ran») Foto: Andreas Arnold/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Heute treffen die Spitzenkandidaten von SPD und CDU in einem TV-Duell aufeinander.

Andreas Arnold/dpa

Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg steht schon der nächste Urnengang an. Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz ein neues Landparlament gewählt. Wenige Tage vor der Wahl kommt es am heutigen Dienstag, 10. März, zum TV-Duell der beiden Spitzenkandidaten von SPD und CDU.

TV-Duell zu Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Zwölf Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz treffen Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer und sein CDU-Herausforderer Gordon Schnieder am Dienstag (20.15 Uhr) zu einem Fernsehduell aufeinander. In der Sendung „Rheinland-Pfalz wählt - Das Duell“ des Südwestrundfunks stellen sich beide Spitzenpolitiker in Mainz Fragen zu aktuellen Themen. Zu sehen ist das TV-Duell im SWR (Rheinland-Pfalz). Die Fragen stellt SWR-Moderator Sascha Becker. Im Anschluss an das TV-Duell folgt die Analyse zum Wahl-Talk. Ab 21.15 Uhr teilen Expertinnen und Experten sowie Bürgerinnen und Bürger ihre Eindrücke in der Livesendung „Die Analyse zum Duell“.

Was Politiker aus Rheinland-Pfalz nach der BW-Wahl erwarten

Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg erhoffen sich Grüne, CDU und AfD im Nachbarland Rheinland-Pfalz Rückenwind für den Urnengang in zwei Wochen. Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer zeigte sich trotz der schweren Niederlage seiner Partei in Baden-Württemberg zuversichtlich, die Landtagswahl in seinem Bundesland zu gewinnen. Er setzt dabei auf einen Özdemir-Effekt. Das Wahlergebnis im Nachbarland mache ihn „überhaupt nicht nervös“, sagte Schweitzer am Montag in Deutschlandfunk. Die CDU habe gezeigt, dass sie mit Debatten über die Erstattung von Zahnarztbesuchen oder dem Vorwurf der „Lifestyle“-Teilzeit „die Menschen verunsichert“.

Ungeachtet der knappen Niederlage seiner Partei im Nachbarland geht auch der rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidat und Landesvorsitzende Gordon Schnieder „mit großem Optimismus“ in die letzten zwei Wahlkampfwochen. „Jede Stimme zählt - deshalb geben wir in den nächsten zwei Wochen nochmal alles für den Politikwechsel in Rheinland-Pfalz“, erklärte er.

Die rheinland-pfälzische Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Eder erklärte am Montag in Mainz, der Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg „gibt uns noch einmal richtig Rückenwind für die nächsten zwei Wochen Wahlkampf“. Die Partei werde jetzt „noch einmal alles geben“, um am 22. März einen tollen Erfolg feiern zu können.

Auch die AfD in Rheinland-Pfalz sieht sich nach der Wahl im Nachbarland gestärkt. AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger erklärte am Sonntagabend in Mainz, das Abschneiden der AfD in Baden-Württemberg sei „ein starkes Signal“.