KVB-Streik in Köln: Wann endet der Warnstreik?

Verdi bestreikt erneut den Nahverkehr in Köln. Bis wann kommt es noch zu Ausfällen?
Oliver Berg/dpaVerdi hat zu einem Warnstreik im ÖPNV in Köln aufgerufen. Ab wann verkehrt der Nahverkehr wieder regulär?
KVB-Streik in Köln: Wann ist der Warnstreik vorbei?
Am Freitag und Samstag (27. und 28. Februar 2026) kommt es aufgrund eines von Verdi ausgerufenen zweitägigen Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen zu massiven Einschränkungen im Kölner Nahverkehr. Der Warnstreik dauert von Freitag (27. Februar 2026) ab 3 Uhr morgens, bis Sonntagmorgen ca. 3 Uhr an. In dieser Zeit werden keine Stadtbahnen- und Busfahrten der KVB stattfinden. Auch bei den Stadtbahn-Linien 16 und 18 der KVB, welche gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB Bonn) betrieben werden, entfallen laut KVB an beiden Streiktagen die Fahrten. Eine Übersicht zu den Linien, welche weiterhin im Einsatz sind, gibt es hier in diesem Artikel.
Welche weiteren Alternativen gibt es?
Die Deutsche Bahn streikt diese Woche nicht. Fahrgäste können prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können. S-Bahnen sind ebenfalls nicht betroffen. Wer nicht aufs Fahrrad umsteigen kann oder möchte, kann auf Taxis oder Fahrdienste zurückgreifen, die neben Autos auch E-Roller und Leihfahrräder anbieten. Zudem können Carsharing-Dienste und Fahrgemeinschaften als weitere Optionen zur Verfügung stehen.
Warum wird in Köln erneut gestreikt?
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
Nach Ansicht von Verdi kamen die Gespräche zuletzt kaum voran. Auch die Arbeitgeber beklagten zuletzt fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, kritisierte beispielsweise, dass Verdi bisher nicht klargemacht habe, welche Forderungen die Gewerkschaft am wichtigsten findet.
Mit Material der dpa
