KVB-Streik in Köln
: Diese Linien fahren am Dienstag trotzdem

Verdi hat einen nächsten Streik im ÖPNV in Köln angekündigt. Wie kommen Fahrgäste trotzdem von A nach B?
Von
David Hahn
Köln
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Ein Jahr Deutschlandticket — Bilanz: 25.04.2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Straßenbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) stehen im Anschluss an die Bilanzpressekonferenz zu «Ein Jahr Deutschlandticket» im Betriebshof in der Hauptverwaltung. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Verdi hat den nächsten Streik im Nahverkehr in Köln angekündigt. Wann und wo kommt es zu Ausfällen?

Rolf Vennenbernd/dpa

Verdi hat zu einem Warnstreik im ÖPNV in Köln aufgerufen. Welche Verbindungen fallen aus und welche Linien verkehren weiterhin?

KVB-Streik in Köln am Montag und Dienstag

Der Warnstreik ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW). Nachdem auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot der Arbeitgeber vorgelegt wurde, ruft die Gewerkschaft zu einer zweitägigen Arbeitsniederlegung auf. Der Streik ist in zwei Phasen organisiert:

  • Montag, 16. März 2026: Beschäftigte in Verwaltungen und Kundenzentren der Verkehrsunternehmen legen die Arbeit nieder.
  • Dienstag, 17. März 2026: Bus- und Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer treten in den Warnstreik.

Der Warnstreik beginnt Dienstag (17. März 2026) ab 3 Uhr morgens und endet Mittwochmorgen ca. 3 Uhr. In dieser Zeit werden keine Stadtbahn- und Busfahrten der KVB stattfinden. Auch bei den Stadtbahn-Linien 16 und 18 der KVB, welche gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB Bonn) betrieben werden, entfallen laut KVB an beiden Streiktagen die Fahrten.

ÖPNV in Köln: Welche Linien fahren am Dienstag trotz Streik?

Es verkehren vereinzelte Linien weiterhin, die von Subunternehmen durchgeführt werden. Am Dienstag verkehren die folgenden Buslinien: 106, 117, 120, 122, 127, 130, 131, 132, 134, 135, 136, 138, 144, 145, 146, 152, 154, 158, 172, 173, 191, 192, 193, 195.

Die Fahrpläne für die Buslinien an beiden Tagen listet die KVB hier auf dieser Webseite auf. Sie sind auch in die Fahrplanauskunft eingepflegt.

Welche weiteren Alternativen gibt es?

Die Deutsche Bahn streikt nicht. Fahrgäste können prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können. S-Bahnen sind ebenfalls nicht betroffen. Wer nicht aufs Fahrrad umsteigen kann oder möchte, kann auf Taxis oder Fahrdienste zurückgreifen, die neben Autos auch E-Roller und Leihfahrräder anbieten. Zudem können Carsharing-Dienste und Fahrgemeinschaften als weitere Optionen zur Verfügung stehen.