KVB: Ausfälle und Verspätungen wegen Bombenentschärfung in Köln Deutz

Am Mittwoch, dem 4. Juni 2025 kommt es in Köln zur größten Maßnahme für eine Bombenentschärfung seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Auswirkungen auf den Nahverkehr in der Stadt gibt es hier zusammengefasst.
Rolf Vennenbernd/dpaDrei Weltkriegsbomben (zwei 20-Zentner- und eine 10-Zentner-Bombe) werden am Mittwoch, dem 4. Juni 2025 in Köln entschärft. Es handelt sich um die größte Evakuierung in Köln seit dem Zweiten Weltkrieg. Mit welchen Einschränkungen muss bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) gerechnet werden?
Bombenentschärfung in Köln Deutz heute
Von der Bombenentschärfung sind am Mittwoch, dem 4. Juni, laut der Stadt Köln die gesamte Altstadt, 58 Hotels und mehrere große Einrichtungen wie Museen (z. B. Museum Ludwig, Wallraf-Richartz-Museum), der Fernsehsender RTL, das Kölner Rathaus, ein Krankenhaus sowie Pflege- und Altenheime betroffen. Auch die LANXESS Arena, Musical Dome, Philharmonie, zahlreiche Gaststätten, neun Schulen und viele Kitas liegen in dem Bereich. Der Bahnhof Köln-Messe/Deutz und drei Rheinbrücken werden ebenfalls gesperrt. Der Kölner Dom liegt knapp außerhalb des Sperrbereichs. Eine Karte des Evakuierungsbereichs ist hier einsehbar. Die Bombenentschärfung hat dabei auch Auswirkungen auf die Fahrpläne der KVB.
Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB): Ausfälle und Verspätungen im ÖPNV
Die Bombenentschärfung in Köln führt am Mittwoch auch zu erheblichen Einschränkungen im Nahverkehr. Betroffen sind mehrere Stadtbahn- und Buslinien der KVB, darunter die Linien 1, 3, 4, 5, 7, 9, 14 und 17 sowie die Buslinien 106, 132, 133, 153, 171 und 196. Während der Evakuierung wird der Innenstadtbereich zwar durchfahren, aber nicht bedient. Zur eigentlichen Entschärfung werden die Linien vollständig getrennt. Spontane Fahrplanänderungen sind möglich. Die KVB rät Fahrgästen, die Innenstadt zu meiden und sich vorab online über die aktuelle Betriebslage zu informieren. Die genauen Einzelheiten finden sich hier.
Die Stadt Köln informiert zu allen Fragen für Betroffene aktuell auch hier auf ihrer Webseite.
