Kurzarbeit in Venezuela: Beschäftigte im Öffentlichen Dienst arbeiten nur noch drei halbe Tage

Eine Mitarbeiterin einer Bäckerei richtet den Laden während eines Stromausfalls in Caracas ein.
Ariana Cubillos/AP/dpa- Venezuela: Öffentlicher Dienst arbeitet nur noch drei halbe Tage.
- Regierung will Stromausfällen durch verkürzte Arbeitszeiten vorbeugen.
- Schichten ab Montag auf viereinhalb Stunden am Morgen verkürzt.
- Wasserpegel in Anden-Stauseen gefährlich niedrig; Klimawandel verantwortlich.
- Seit 2019 häufige und lange Stromausfälle; Regierung vermutet Sabotage.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen möglicher Stromausfälle aufgrund von Dürre hat die Regierung in Venezuela zahlreichen Beschäftigten verkürzte Arbeitszeiten und Zwangsurlaub verordnet. Caracas werde die Arbeitswoche im Öffentlichen Dienst auf drei halbe Tage verkürzen, teilte die Regierung des linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro am Sonntag mit. Ab Montag würden die Schichten auf viereinhalb Stunden am Morgen verkürzt.
Von dem Schritt erhofft sich die Regierung Stromersparnis, nachdem der Wasserpegel in den Anden-Stauseen auf einen gefährlich niedrigen Stand gefallen war und die Stromerzeugung zu gefährden droht. Ein Großteil des Stroms wird in dem südamerikanischen Land durch Wasserkraftwerke erzeugt. Die Regierung führt den niedrigen Pegelstand auf höhere Temperaturen im Zuge des Klimawandels zurück.
Immer wieder Stromausfälle in Venezuela
In den Bundesstaaten im Landesinneren sind Stromrationierungen seit 15 Jahren üblich. Seit 2019 kommt es häufig zu längeren Stromausfällen, welche die Regierung auf Sabotage zurückführt.
