KSC Corona Absage
: Corona-Fälle beim KSC – Spiel gegen Sandhausen in der 2. Liga verlegt

Der Karlsruher SC meldet 16 Corona-Fälle. Nun wurde das Zweitliga-Spiel KSC gegen Sandhausen abgesetzt. Wann ist der Nachholtermin?
Von
Florian Huth
Karlsruhe
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Beim KSC gab es einen massiven Corona-Ausbruch mit vielen Infizierten. Der Karlsruher SC wollte das Spiel in der 2. Liga am Sonntag gegen Sandhausen verlegen – tatsächlich wird es nun abgesetzt.

Sven Hoppe/dpa

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC wird von einer heftigen Corona-Welle überrollt. 16 Spieler, vier Trainer und vier Personen aus dem Funktionsteam wurden am Donnerstag positiv getestet. Nach einem Corona-Ausbruch hat der KSC nach eigenen Angaben nur noch elf einsatzfähige Spieler. Daher wollte der Zweitligist, dass die Heimpartie am Sonntag gegen den SV Sandhausen verschoben wird. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat nun das Zweitliga-Spiel zwischen dem Karlsruher SC und dem SV Sandhausen abgesetzt. Dies teilte der Ligaverband am Freitag mit.

Spiel KSC gegen SV Sandhausen abgesetzt – wann wird es nachgeholt?

Die Partie gegen Sandhausen werde verlegt, „da dem Karlsruher SC unter anderem aufgrund von Quarantäne infolge positiver Corona-Befunde nicht die nach der DFL-Spielordnung notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung steht“, hieß es von der DFL. Angesetzt war das Spiel für Sonntag, 23.01.2022, um 13.30 Uhr. Der Nachholtermin ist nun der 8. Februar um 18.30 Uhr.

Corona beim KSC: 16 Profis sind infiziert – Karlsruher SC beantragte Spielverlegung

Der KSC hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass 16 Spieler sowie acht Personen aus dem Trainer- und Funktionsteam positiv getestet worden seien. Allen Beteiligten mit Symptomen gehe es den Umständen entsprechend gut, die Impfquote betrage 100 Prozent. Bei allen negativ getesteten Personen werde zudem am Freitag vorsorglich ein weiterer PCR-Test durchgeführt. Der Ausbruch war schon am Mittwoch, einen Tag nach dem umjubelten Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale, befürchtet worden. Wegen „mehrerer Infektionen im Mannschaftsumfeld“ wurde das Training am Donnerstag vorsorglich abgesagt.

Am Dienstag hatte sich der Zweitliga-Zehnte im Pokal beim Drittligisten 1860 München im Achtelfinale mit 1:0 durchgesetzt und somit erstmals seit 25 Jahren die Runde der letzten Acht erreicht.

16 Corona-Fälle und fünf Verletzte – nicht mehr als elf Spieler beim KSC

„Wir kriegen nicht mehr als elf Spieler hin“, hatte KSC-Sportchef Oliver Kreuzer erklärt. In der Mannschaft gebe es neben den 16 Corona-Fällen fünf Profis, die schon längere Zeit verletzt seien, erklärte Kreuzer. Sie könnten nicht spielen, auch wenn die Tests bei ihnen negativ ausgefallen seien. „Also müssen wir von den verbleibenden 16 Spielern noch einmal fünf abziehen.“

Sandhausen als Gegner hätte gerne gespielt. Der abstiegsbedrohte Tabellen-16. war in dieser Saison selbst schon von einem Corona-Ausbruch betroffen. Im November waren zwölf Spieler und sechs Personen aus dem Betreuerstab positiv getestet worden. Daraufhin war die Partie gegen den FC St. Pauli verschoben worden.