Krieg zwischen den USA und Iran: Gilt jetzt eine Reisewarnung für Dubai?

Angriff auf den Iran - Flughafen in Dubai
Altaf Qadri/AP/dpaDas Auswärtige Amt warnt aktuell vor Reisen in mehrere Staaten der Region. Dazu zählen neben Israel, Iran, Libanon und Irak auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Und damit ausdrücklich auch Dubai. Hintergrund sind die jüngsten Luftschläge vom 28. Februar 2026: Israel und die USA griffen Ziele in Iran an, Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie weitere Ziele in der Region.
Weitere militärische Aktionen können laut Auswärtigem Amt nicht ausgeschlossen werden. Zudem wurden die Lufträume von Israel und Iran gesperrt. Auch in anderen Ländern der Region kann es jederzeit zu weiteren Sperrungen kommen. Mehrere Fluggesellschaften haben ihren Betrieb in die betroffenen Gebiete bereits eingestellt.
Was bedeutet das konkret für Dubai?
Mit der ausdrücklichen Nennung der Vereinigten Arabischen Emirate gilt derzeit auch für Dubai eine offizielle Reisewarnung. Eine Reisewarnung ist die höchste Warnstufe des Auswärtigen Amts. Sie wird ausgesprochen, wenn eine erhebliche konkrete Gefahr für Leib und Leben nicht ausgeschlossen werden kann. Parallel dazu ist der Flugbetrieb an den Flughäfen Dubai International (DXB) und Dubai World Central (DWC) derzeit ausgesetzt. Der Luftraum der Region ist von Einschränkungen betroffen.
Hinweise für Deutsche vor Ort
Das Auswärtige Amt richtet sich mit konkreten Empfehlungen an Deutsche, die sich bereits in der Region aufhalten:
- Registrierung in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND, um im Notfall erreichbar zu sein
- Warnungen vor Luftangriffen ernst nehmen
- Bei Alarm Schutzräume oder feste Gebäude aufsuchen und Abstand zu Fenstern halten
- Lageentwicklung regelmäßig über Medien verfolgen
- Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte befolgen
- Bei Fragen zu Flügen die jeweilige Airline oder den Reiseveranstalter kontaktieren
Was Reisende jetzt prüfen sollten
Wer eine Reise nach Dubai geplant hat, sollte die aktuelle Entwicklung sehr genau beobachten. Bei bestehenden Buchungen empfiehlt sich eine direkte Kontaktaufnahme mit Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter. Ob und in welchem Umfang Reisen kostenfrei storniert oder umgebucht werden können, hängt von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab. Auch die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region bleibt entscheidend. Die Lage gilt als dynamisch. Weitere militärische Aktionen in der Region können nicht ausgeschlossen werden.

