Ulm / Christian Kern Schlechte Neuigkeiten für alle Burger-Liebhaber: Amerikanische Forscher haben in den Verpackungen vieler Fast-Food-Ketten die Chemikalie Flour entdeckt. Der Stoff wird unter anderem mit Darmkrebs in Verbindung gebracht.

Schlechte Nachrichten für Fast-Food-Fans. Amerikanische Forscher schlagen Alarm: Der Verzehr von Burger, Pizza und Co. habe verehrende Folgen für die Gesundheit. Im schlimmsten Fall könne er sogar zu Krebs führen.

Der Problem: Die Produkte sind in vielen Fällen nicht nur ungesund zubereitet, sondern auch ungesund verpackt. Das ergab eine Studie der Fachzeitschrift „Environmental Science and Technology Letters“. Die Forscher testeten rund 400 Verpackungen von 27 amerikanischen Fast-Food-Ketten – einige mit Filialen in Deutschland.

Ein Drittel der Verpackungen belastet

Das erschreckende Ergebnis: Ein Drittel der getesteten Verpackungen enthielt Flour in Form von Form von Per- und polyfluorierten Verbindungen (PFAS) – eine Chemikalie, die unter anderem mit Nieren- und Prostatakrebs in Verbindung gebracht wird. Zudem soll PFAS auch das Risiko von Unfruchtbarkeit und erhöhtem Darmspiegel steigern.

Krebserregend: Jede zweite Papier- und jede fünfte Pappverpackung

Besonders beunruhigend ist die Situation bei Papierverpackungen: Die Forscher wiesen bei rund der Hälfte dieser getesteten Verpackungen den krebserregenden Stoff nach. Bei Pappkartons war lediglich jeder Fünfte betroffen.

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