Alte Börse in Kopenhagen
: Fassade nach Brand eingestürzt

Nach dem zerstörerischen Brand der alten Börse in Kopenhagen ist die Fassade eingestürzt.
Von
Philipp Staedele
Kopenhagen
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Dänemark, Kopenhagen: Ein Blick auf die Überreste der alten Börse.

Ida Marie Odgaard/dpa

In Kopenhagen wütet am Mittwoch ein verheerender Brand in der Börse in Kopenhagen. Die Hälfte des historischen Gebäudes brennt komplett aus.

Brand in der Börse: Fassade des Wahrzeichens bricht ein

Die Fassade der historischen Börse ist laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP eingestürzt. Dies teilten am Donnerstag die Einsatzkräfte mit. „Leider ist die Fassade entlang des Frederiksholms–Kanal eingestürzt“, teilten am Donnerstag die Einsatzkräfte im Onlinedienst X mit. Verletzt wurde demnach niemand, sämtliche Arbeiter seien in Sicherheit gebracht worden.

Ob das historische Mauerwerk nach dem zerstörerischen Brand gerettet werden kann, war zunächst ungewiss. „Das Gebäude muss wahrscheinlich weiter gestützt werden“, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Tim Ole Simonsen, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Brand an der Börse in Kopenhagen

Das Feuer war am Dienstag unter dem Kupferdach des roten Backsteingebäudes aus dem 17. Jahrhundert ausgebrochen und hatte sich vom Dach nach unten ausgebreitet. Stundenlang schlugen riesige Flammen in den Himmel und dichter schwarzer Rauch stieg auf. Vor den Augen entsetzter Passanten stürzte der markante Turm des 54 Meter hohen Bauwerks auf die Straße.

Etwa die Hälfte des Gebäudes brannte ab. Mehrere hundert der zahlreichen Kunstwerke in der früheren Börse konnten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden.

Was war die Ursache für den Brand?

Offen bleibt noch immer die Frage, warum es zu dem Feuer kam. Wegen Restaurierungsarbeiten ist das Bauwerk eingerüstet. Ob die Arbeiten etwas mit dem Feuer zu tun hatten, blieb nach dpa–Informationen zunächst aber ungeklärt.