In Bayern gelten seit Mittwoch, 24.11.2021 nochmals deutlich schärfere Corona-Regeln, insbesondere für Ungeimpfte. In extremen Hotspots muss das öffentliche Leben zudem (ab Donnerstag) ganz grundsätzlich heruntergefahren werden. Wegen hoher Inzidenzen gelten bayernweit Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Ein Überblick über die neuen Regeln:
  • Wo gilt angesichts der hohen Coronazahlen aktuell eine Beschränkung der Kontakte?
  • Wie sind die Corona-Regeln zu Kontaktpersonen?
  • Wer zählt als Haushalt? Welche Ausnahmen gibt es in Bayern?

Neue Corona-Regeln in Bayern seit 24.11.21

Es gelten laut den neuen Corona-Regeln der Verordnung in Bayern Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Mit Ausnahme insbesondere des Handels gilt außerdem überall die 2G-Regel, auch die 2G-plus-Regel wurde in vielen Bereichen eingeführt. Alle Infos zu den aktuell geltenden Maßnahmen in Bayern gibt es im folgenden Artikel:

Wo gelten Kontaktbeschränkungen für Uneimpfte in Bayern?

Die Kontaktbeschränkung für Ungeimpfte gilt bayernweit. Es dürfen sich im Freistaat ab sofort nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen.

Kontaktbeschränkung Bayern: Wer zählt als Haushalt, wer als Kontakt?

Kinder unter 12 Jahren sowie Geimpfte und Genesene werden bei der Kontaktbeschränkung aktuell nicht mitgezählt. Wer zählt als ein Haushalt? – Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten bei dieser Begrenzung als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Ausnahmen der Kontaktbeschränkung bei der Arbeit

Eine Ausnahme gilt für berufliche und dienstliche sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten „in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist“.

Corona-Hotspots in Bayern mit Inzidenz über 1000 im Überblick

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 – so genannten Hotspots – gelten noch strengere Maßnahmen. Das öffentliche Leben muss in weiten Bereichen heruntergefahren werden. Dies greift allerdings erst ab Donnerstag, da die Kreisverwaltungsbehörden dies jeweils noch amtlich bekannt machen müssen. Dann müssen Gastronomie und Co. müssen dann wieder schließen. Bisher gilt das in folgenden Stadt- und Landkreisen:
  • Freyung-Grafenau: 1512,3
  • Rosenheim: 1358,3
  • Rottal-Inn: 1274,2
  • Stadt Rosenheim: 1168,4
  • Mühldorf a.Inn: 1160,7
  • Berchtesgadener Land: 1080,6
  • Dingolfing-Landau: 1079,8
  • Traunstein: 1056,4