Keine Winterreifen trotz Pflicht: Diese Strafen und Bußgelder drohen!

Die Regelungen für Winterreifen in Deutschland im Überblick.
Wolfgang Kumm/dpa- In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht bei winterlichen Straßenverhältnissen.
- Ab dem 1. Oktober 2024 sind nur noch Winterreifen mit Alpine-Symbol zugelassen.
- Bußgelder bei Verstößen: 60 bis 120 Euro plus 1 Punkt in Flensburg.
- Bearbeitungsgebühr und Auslagen von 28,50 Euro kommen hinzu.
- Strengere Strafen bei Behinderung, Gefährdung oder Unfall.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum Herbst steht für Autofahrer der alljährliche Gang in die Werkstatt für den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen an. Wie viel muss man in Deutschland zahlen, wenn man bei den entsprechenden Wetterverhältnissen gegen die Winterreifenpflicht verstößt?
Winterreifen: Pflicht in Deutschland?
In Deutschland gibt es nach wie vor keine fixe Winterreifenpflicht ab einem bestimmten Datum. Stattdessen gilt eine situative Winterreifenpflicht: Autofahrer müssen bei winterlichen Straßenverhältnissen – etwa bei Glatteis, Schneeglätte oder Reifglätte – Winterreifen verwenden. Fahrzeuge, die ohne geeignete Reifen unterwegs sind, dürfen bei diesen Bedingungen nicht bewegt werden. Dabei sind ab 1. Oktober 2024 nur noch Winterreifen zugelassen, welche das Alpine-Symbol tragen.
Bußgeld: Welche Strafen drohen bei Verstoß gegen die Regelung?
Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit ungeeigneten Reifen unterwegs ist, riskiert empfindliche Strafen. Diese Regelung gilt auch für Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen. Laut Bussgeldkatalog.org droht ein Bußgeld von 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Werden andere Verkehrsteilnehmer behindert, erhöht sich die Strafe auf 80 Euro, und bei einer Gefährdung sind bis zu 100 Euro fällig. Bei Unfallfolge drohen 120 Euro. Auch bei diesen Fällen gibt es einen Punkt in Flensburg. Jeweils hinzu kommt immer auch noch eine Bearbeitungsgebühr und Auslagen von 28,50 Euro.
