Kate Middleton Krebs
: Prinzessin Kate beginnt wegen Krebserkrankung mit Chemotherapie

Der Gesundheitszustand von Prinzessin Kate sorgte auch über Großbritannien hinaus für Wirbel. Jetzt macht die Prinzessin ihre Krebsdiagnose öffentlich.
Von
David Hahn
London
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Bei Prinzessin Kate ist nach ihrer Bauch-Operation Krebs diagnostiziert worden. Die Ehefrau des britischen Thronfolgers bekommt Chemotherapie, wie sie in einer am Freitag (22.03.2024) veröffentlichten Videobotschaft sagte.

Kin Cheung/dpa

Lange wurde um den Gesundheitszustand von Prinzessin Kate gerätselt. Nun wendete sie sich am Freitag, dem 22. März 2024, mit einer traurigen Videonachricht an die Öffentlichkeit.

Wegen Krebserkrankung: Kate beginnt mit Chemotherapie

Prinzessin Kate wurde nach ihrer Bauchoperation mit Krebs diagnostiziert. In einer Videobotschaft, die am Freitag (22.03.2024) veröffentlicht wurde, teilte die Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz William mit, dass sie nun eine Chemotherapie erhält.

Die Krebserkrankung ist Bei Prinzessin Kate nach ihrer Bauch–Operation diagnostiziert worden. Das sei natürlich ein großer Schock gewesen, sagte die 42–Jährige. Zuvor hatte es wochenlang Spekulationen um ihren Gesundheitszustand gegeben.

Bauch–OP im Januar

Die Schwiegertochter von König Charles III., der ebenfalls wegen einer Krebserkrankung behandelt wird, nimmt seit Längerem keine öffentlichen Termine wahr. Nach Angaben des Palasts war Kate Mitte Januar im Bauchraum operiert worden. Eine Diagnose wurde nicht genannt, es hieß damals lediglich, dass es keine Krebserkrankung sei.

Seitdem hatten sich online etliche Spekulationen und Verschwörungserzählungen über ihren Zustand verbreitet. Vor wenigen Tage hatte die Zeitung „Mirror“ berichtet, dass bis zu drei Beschäftigte der privaten Klinik, in der Kate behandelt wurde, versucht haben sollen, ihre Krankenakte einzusehen. Das Krankenhaus kündigte eine Untersuchung an.

Rückzug aus Öffentlichkeit

Kate sagte in dem Video, die zwei Monate seit ihrer OP seien für die ganze Familie eine „harte“ Zeit und die Krebs–Diagnose sei ein „riesiger Schock“ gewesen. Sie habe anschließend Zeit gebraucht, um ihren Kindern die Situation zu erklären „und ihnen zu versichern, dass ich wieder gesund werde“. Die 42–Jährige bat darum, ihr nun bis zum Abschluss ihrer Behandlung „Zeit“ zu geben und ihre „Privatsphäre“ zu respektieren.

Große internationale Anteilnahme

König Charles III. erklärte wenig später, er sei „stolz“ auf Kate, die mit der Bekanntgabe ihrer Krebserkrankung „Mut“ bewiesen habe. Der britische Premierminister Rishi Sunak wünschte der Prinzessin umgehend eine „vollständige und schnelle Genesung“ und versicherte ihr die „Liebe und Unterstützung des ganzen Landes“. Mit ihrem Gang an die Öffentlichkeit habe Kate „enormen Mut“ bewiesen.

Das Weiße Haus hat nach Bekanntwerden der Krebserkrankung von Prinzessin Kate seine Anteilnahme ausgesprochen. Man sei in Gedanken bei Kate, ihrer Familie und ihren Freunden, sagte Sprecherin Karine Jean–Pierre am Freitag in Washington. „Und natürlich wünschen wir ihr eine vollständige Genesung.“ Es sei nun besonders wichtig, ihre Privatsphäre zu respektieren, so Jean–Pierre weiter.

Krebserkrankung: Auch König Charles in Behandlung

Die Krebserkrankung von König Charles III. war bei einem Krankenhausaufenthalt des 75–jährigen Monarchen im Januar wegen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata entdeckt worden. Laut Palast handelt es sich nicht um Prostata–Krebs. Charles begann eine Therapie und lässt seine öffentlichen Verpflichtungen derzeit ruhen.

(Mit Material der dpa und AFP)