SWP+SWP+Blatten in der Schweiz
: Horror-Lawine zerstörte das ganze Dorf – jetzt wächst neue Hoffnung

ReportageKnapp fünf Monate, nachdem das Bergdorf Blatten von einer Horror-Lawine verschüttet wurde, kämpfen sich die traumatisierten Bewohner in ihr Leben zurück. In vier Jahren wollen sie das Örtchen wieder aufgebaut haben.
Von
Jan Dirk Herbermann
Blatten
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Vier Monate nach dem Erdrutsch in Blatten: 30.09.2025, Schweiz, Blatten: Ein Luftbild zeigt den Pfad des Erdrutsches und das zerstörte Dorf, 4 Monate nachdem ein Erdrutsch das Dorf zerstört hat. Am 28. Mai 2025 wurde das Dorf Blatten im Lötschental im Kanton Wallis zerstört, als ein Teil des Birkengletschers einbrach und eine Lawine aus Fels, Eis und Geröll ins Lötschental schickte. Etwa 90 % des Dorfes, darunter 130 Häuser und die Pfarrkirche, wurden verschüttet. Die Trümmer blockierten den Fluss Lonza, wodurch ein großer See entstand und Überschwemmungen zu befürchten waren. Die Behörden in Blatten hatten das Dorf bereits in der Woche vor dem Gletscherabbruch evakuiert, wobei ein örtlicher Hirte ums Leben kam. (KEYSTONE/Michael Buholzer) Foto: Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Etwa 90 Prozent des Dorfes Blatten, darunter 130 Häuser und die Pfarrkirche, wurden verschüttet, als ein Teil des Birkengletschers einbrach und eine Lawine aus Fels, Eis und Geröll ins Lötschental schickte. Das Luftbild zeigt den Pfad des Erdrutsches. Die Trümmer blockierten den Fluss Lonza, wodurch ein großer See entstand und Überschwemmungen zu befürchten waren.

Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa