Jonathan Galindo Kettenbrief
: Grusel-Goofy macht Kindern Angst

Über Instagram, WhatsApp, Tik Tok und andere soziale Medien gibt ein angeblicher „Jonathan Galindo“ Kindern teils lebensgefährliche Aufgaben.
Von
Isabelle Jahn
Kreis Göppingen/Ulm
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Die Plattform TikTok hat auf das Phänomen „Jonathan Galindo“ reagiert, bei dem gefährliche Kettenbriefe vor allem an Kinder versendet werden.

Peter Byrne/dpa

Derzeit sind auch in der Region Kettenbriefe im Umlauf, die vor allem Kinder zu gefährlichen Aufgaben anstiften. Diese werden von einem Absender, der sich „Jonathan Galindo“ nennt, hauptsächlich über Instagram, WhatsApp und TikTok sowie andere soziale Netzwerke verbreitet. Dem Empfänger wird die Frage gestellt: „Willst du mit mir spielen?“ Wer auf die Nachrichten reagiert, landet bald bei einer Liste von Mutproben, die bis hin zu lebensbedrohlichen Wagnissen reichen.

Kettenbriefe von Grusel-Goofy sollen Kindern Angst machen

Die Kettenbriefe des vermeintlichen „Jonathan Galindo“, eine Art Grusel-Abwandlung der Disneyfigur Goofy, sollen Kindern in erster Linie Angst machen, schreibt der Verein zur Aufklärung von Internetkriminalität Mimikama. Es gibt deutliche Parallelen zu anderen Fakes wie der „Blue Whale Challenge“ und der Gruselfigur Momo. Wichtig sei, dass Eltern und Kinder sich dieser Phänomene bewusst seien und Ängste möglichst bekämpft würden.

„Jonathan Galindo“: TikTok deaktiviert Suchbegriff und Pseudonyme

Auch soziale Medien reagieren auf „Jonathan Galindo“ Die Plattform TikTok hat den Suchbegriff deaktiviert und entfernt alle Nutzer mit einem derartigen Pseudonym, heißt es in einer Stellungnahme an Mimikama.

Polizei und Schule reagieren auf Fake-Nachrichten

Auch der Polizei ist das aktuelle Phänomen bekannt. Was diese Eltern rät und wie das Thema ein Schule in Geislingen (Kreis Göppingen) beschäftigt, lest ihr hier.