Joe Biden vs. Donald Trump
: Das waren die größten Pannen beim TV-Duell 2020

Im Jahr 2020 lieferten sich die beiden Präsidentschaftskandidaten zwei erbitterte TV-Duelle. Das waren die größten Pannen der beiden Anwärter.
Von
Lea Lange
Nashville
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Donald Trump And Joe Biden Participate In First Presidential Debate: ATLANTA, GEORGIA - JUNE 27: People mingle in the CNN Spin Room ahead of a CNN Presidential Debate on June 27, 2024 in Atlanta, Georgia. President Joe Biden and Republican presidential candidate, former U.S. President Donald Trump will face off in the first presidential debate of the 2024 presidential cycle this evening.   Andrew Harnik/Getty Images/AFP (Photo by Andrew Harnik / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

Die größten Fails des letzten TV-Duells.

ANDREW HARNIK/AFP

Während des Wahlkampfes im Jahre 2020 traten Joe Biden und Donald Trump in zwei TV-Duellen gegeneinander an. Da am 5. November 2024 der neue Präsident der Vereinigten Staaten gewählt werden soll, stehen sich die beiden im TV vor den Augen der Welt erneut gegenüber. Hier sind die größten Pannen des vergangenen TV-Duells.

TV-Duell 2020 - Das sind Joe Bidens größten Pannen

Joe Biden gehört der demokratischen Partei an und musste vor vier Jahren gegen den republikanischen Kontrahenten Donald Trump antreten. Bei diesem erbitterten Schlagabtausch ist es zu teils witzigen Pannen gekommen. Wir haben im Folgenden einige davon aufgelistet:

Hitzige Diskussion

Besonders eine TV-Debatte kann sehr hitzig und im schlimmsten Fall persönlich werden. Die aufgeheizte Stimmung war auch im Duell Trump vs. Biden zu spüren. Während der Argumentation seines Gegners, Donald Trump, gab es Momente, in denen Biden ihn nicht ausreden ließ. Wenn es um eine sachliche Diskussion geht, ist es unabdingbar die andere Partei den Monolog beenden zu lassen.

Ein Wort an die US-Bürger

Während der Debatte können sich die Kandidaten auch direkt an die Einwohner der USA wenden, indem sie in die Kamera schauen und das Wort an sie richten. Diese Gelegenheit hat Joe Biden einige Male für sich genutzt und hat die US-Bürger aufgefordert zu wählen. Donald Trump ist ihm dabei ins Wort gefallen, sodass er keine Geduld mehr hatte und ihn schließlich fragte: "Will you shut up, man?" Bei einem Wahlkampf ist es wichtig, die Beherrschung nicht zu verlieren und immer sachlich zu bleiben.

TV-Duell 2020 - Das sind Donald Trumps größten Pannen

Donald Trump hat sich insgesamt dreimal als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen und tritt bereits zum zweiten Mal gegen den zurzeit amtierenden Präsidenten Joe Biden an. Während der TV-Debatte mit Joe Biden 2020, sind auch bei ihm einige Pannen passiert. Wir haben einige davon aufgelistet:

Wenn die Debatte persönlich wird

Die öffentliche Debatte zum Wahlkampf 2020 zwischen Biden und Trump, wurde im nationalen sowie internationalen Fernsehen ausgestrahlt. Dabei zogen die Kandidaten sämtliche Register. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass bei einer solchen Veranstaltung ausschließlich auf die Wahlkampfthemen angesprochen werden und das Privatleben des Kontrahenten tabu ist. Trump hat dagegen verstoßen und ist dabei auf die persönliche Ebene gegangen und zog Joe Biden´s Sohn Hunter Biden hinein. Er behauptet, dass Joe Biden´s Sohn, Hunter Biden mehrere Millionen US-Dollar durch Deals in der Ukraine, Russland sowie China erhalten habe.

Das Wundermittel gegen Corona

Als sich Donald Trump und Joe Biden 2020 im Wahlkampf befanden, war das Corona-Virus in aller Munde und es herrschten verwirrende und vor allem unsichere Zeiten. Noch im Laufe seiner Präsidentschaft fragte der 45. US-Präsident während einer Pressekonferenz die Experten, ob nicht auch Desinfektionsmittel das Virus von innen heraus töten würde und man damit die Symptome der Infektion abmildern würde. Da es sich um einen öffentlichen Auftritt im landesweiten Fernsehen handelte, barg diese Aussage eine gewisse Gefahr für die breite Bevölkerung. Einige der US-Einwohner könnten dies für bare Münze nehmen und tatsächlich Desinfektionsmittel trinken. Joe Biden hielt ihm diese Aussage im TV-Duell vor, woraufhin er antwortete, dass diese Aussage lediglich sarkastisch gemeint war.

Käfige für immigrierte Kinder

Die beiden Kandidaten mussten sich im Wahlkampf um die 45. Präsidentschaft zweimal in einem TV-Duell gegenüberstehen. Themen wie Innenpolitik, Klimaschutz, Immigration oder auch Corona waren nur ein paar von vielen Bereichen, die angesprochen wurden. Besonders schien die Immigration ein großes Gesprächsthema zu sein. Die Moderatorin Kirsten Welker stellte Trump die Frage, wie immigrierte Kinder, die von ihren Eltern getrennt wurden, mit ihnen vereint werden sollen. Nach einer kurzen Argumentation des damals amtierenden US-Präsidenten, verkündete Trump, dass Joe Biden´s Administration Käfige für besagte Kinder bereitgestellt und diese dabei fotografiert habe, um ihm es in die Schuhe zu schieben. Dies solle sich negativ auf Trumps Wahlkampf ausgewirkt haben. Für Anschuldigen dieses Ausmaßes muss es selbstverständlich Beweise geben, die der Präsidentschaftskandidat nicht vorlegen konnte.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Genau wie es Joe Biden schwergefallen ist, hat auch Donald Trump seinen Gegner, während den beiden TV-Duellen nicht ausreden lassen. Es ging sogar so weit, dass der Moderator Chris Wallace einschreiten musste und Trump mit dem Satz: "Mr. President could you let him finish, Sir?" unterbrach. Die Regel, den Diskussionspartner ausreden zu lassen, ist auch hier nicht verhandelbar. Sie dient vor allem einer gesunden Diskussionskultur.

Das Wort "smart" darf nicht genutzt werden

Trump war während den Anfangszeiten der Coronapandemie der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten. Somit musste sich die Regierung auf die neuen und ungewöhnlichen Umstände einstellen. Trumps Handhabung mit dem Virus war während der TV-Duelle ein großes Thema und wurde von Joe Biden stark kritisiert. Er warf ihm vor, dass Trump die Aktienmärkte und nicht die Bürger als Priorität festlegte. In der Ansprache des ehemaligen Vizepräsidenten viel das Wort "smart", welches Trump zum Anlass nahm und ihn persönlich Angriff: "Did you use the word smart? So you said you went to Delaware state but you forget the name of your college". Die Anmerkung quittierte Joe Biden mit einem Lacher. Ein persönlicher Angriff, ist in keiner Diskussion zulässig, da sich das Augenmerk auf das Wesentliche richten sollte.

Quellen: